Florian Silbereisen hat am Samstag in der Dortmunder Westfalenhalle das zehnjährige Jubiläum des „Schlagerbooom“ gefeiert. Die ARD-Liveshow stand unter dem Motto „Alles funkelt! Alles glitzert“. Zum Auftakt erinnerte der Moderator daran, dass die Sendung genau an diesem Ort begonnen hatte.
Neben Musik und Jubiläumsstimmung gab es diesmal auch eine Premiere im Ablauf der Show: Silbereisen bekam erstmals einen Assistenten an die Seite gestellt. Auf der Bühne erschien ein ferngesteuerter Roboter in Menschengröße und wurde Teil des Programms.
Florian Silbereisen kündigte erstmals einen Assistenten an
Der 45-Jährige stellte den technischen Helfer selbst vor. „Zum allerersten Mal bekomme ich einen Assistenten“, kündigte Florian Silbereisen an. Der Roboter meldete sich anschließend mit mechanischer Stimme zu Wort: „Ich bin ganz doll aufgeregt. Ich habe richtig Lampenfieber.“
Aus der anfänglichen Schüchternheit wurde jedoch wenig später eine Szene, die unter den Fans für große Verwirrung sorgte.
Maite Kelly konterte den Spruch des Roboters direkt
Als Maite Kelly auf die Bühne kam, änderte sich der Ton des Assistenten plötzlich. Der Roboter richtete sich direkt an die Sängerin und wagte einen irritierenden Flirt-Versuch: „Maite, ich warte auf dich. Ich habe noch 95 Prozent Akku.“
Die Sängerin reagierte schlagfertig und entgegnete lachend, sie brauche 100 Prozent. Auch Silbereisen stieg in den Austausch ein: „Geh mal schnell an die Steckdose für Maite.“ Auf der Bühne wurde die Szene damit zum humorvoller Schlagabtausch, der aber nicht bei allen gut ankam.
Zuschauer auf X reagierten teils deutlich reserviert
Während sich die Beteiligten im Studio amüsierten, fiel die Reaktion im Netz deutlich gemischter aus. Auf X beschrieben mehrere Nutzer den Auftritt als „unangenehm“. Ein User schrieb: „Kopfkino, das ich gerne wieder löschen würde.“
Der Einsatz des Roboters selbst stieß auf viel Kritik. In weiteren Kommentaren war von einer Spielerei die Rede, die niemand brauche. Auch zu lesen: „Da wollte jemand bei der ARD aber mal ganz fortschrittlich sein“ und „Jetzt nerven diese Roboter nicht nur in Fußgängerzonen, sondern auch schon in TV-Shows.“