Michelle hat sich nach Wochen der Zurückhaltung ausführlich zu ihrem Leben geäußert. Im Podcast „Ungefiltert On Fire“ sprach die 54-Jährige über ihre Kindheit, ihren frühen Erfolg, Depressionen und die Trennung von Eric Philippi.

Anfang des Jahres hatte sie sich von der Bühne verabschiedet, zuletzt trat sie nach einer Pause wieder auf. Im Gespräch schilderte sie, wie stark sie das Ende der Beziehung traf. Zugleich sprach sie über familiäre Gewalt und über spirituelle Erlebnisse, die für sie heute eine wichtige Rolle spielen.

Michelle spricht über das Ende mit Eric Philippi

Die Sängerin offenbarte, Philippi habe sich drei Wochen nach ihrer Ankündigung getrennt, sich von der Bühne zurückzuziehen. Zuvor habe er ihr noch einen Heiratsantrag gemacht. Über die Zeit nach dem Liebes-Aus sagte die Sängerin: „Ich bin in meiner Wohnung rumgekrabbelt auf allen Vieren und ich dachte, ich kriege keine Luft mehr und ich sterbe.“

Sie habe geglaubt, mit ihm den Rest ihres Lebens zu verbringen. Heute empfinde sie nach eigener Darstellung deutlich distanzierter und sagte im Podcast auch, sie habe kaum noch einen Bezug zu ihm: „Ich habe heute noch das Gefühl, ich schwöre, ich war mit diesen Menschen niemals zusammen“, so Michelle.

Michelle berichtete von Depressionen und Suizidgedanken

Im Podcast sprach Michelle auch über eine Phase, in der sie unter Depressionen litt. Diese begannen vor allem durch erste private Probleme. Eigentlich habe sie sich ein anderes Familienleben gewünscht und von einem Mann, einem Hund und drei Kindern geträumt.

Drei Kinder bekam sie tatsächlich - von drei verschiedenen Männern. Zudem habe sie sich in Beziehungen betrogen und belogen gefühlt. Ihren bereits öffentlich bekannten Suizidversuch erklärte sie damit, dass sie nicht mehr die Person habe sein wollen, als die sie damals wahrgenommen wurde.

Michelle erzählte von Gewalt durch ihren Vater

Einen großen Teil des Gesprächs widmete sie ihrer Kindheit. Michelle berichtete, ihr Vater sei ein brutaler Mensch gewesen und habe versucht, ihre Mutter in der Badewanne zu ertränken. Mehrfach sei die Familie nachts in Frauenhäuser geflüchtet.

Die Mutter habe die Kinder schützen wollen, sei aber immer wieder zu dem Mann zurückgekehrt. Im Rückblick bewertet die Sängerin das heute anders als früher. Sie sagte, ihre Mutter sei zu schwach gewesen.

Michelle schilderte Begegnungen mit ihrer verstorbenen Mutter

Neben ihrer Musik arbeitet Michelle inzwischen auch als Heilerin und Medium unter den Namen „Wakan“ und „Michelle Healing“. Im Podcast berichtete sie von einer Sitzung mit einem Medium aus England, bei der sie nach eigener Aussage ihre verstorbene Mutter gesehen habe.