Schlagersängerin Vanessa Mai hat im „Kölner Treff“ eine neue Seite von sich gezeigt. Die 33-Jährige sprach dort nicht nur über ihre bisherigen Erfolge, sondern auch über einen großen Traum, der mit Musik nichts zu tun hat. Offen und reflektiert blickte sie auf ihren Weg von den Anfängen mit der Band Wolkenfrei bis zu ihrem aktuellen Album „Traumfabrik“. Gleichzeitig gewährte sie sehr persönliche Einblicke in ihre Ehe mit Manager Andreas Ferber, der sie seit vielen Jahren beruflich wie privat begleitet.

Vanessa Mai will Schauspielerin werden

Im Gespräch mit Susan Link und Micky Beisenherz formulierte die Künstlerin einen klaren Wunsch: „Ich möchte gerne Schauspielerin werden“, sagte sie im WDR-Talk. Besonders reizt sie daran, dass dieser Beruf für sie zeitlos wirkt: „Da gibt es keine Altersgrenze.“ Entscheidend sei für sie Authentizität: „Je echter man ist, desto mehr profitiert man von einer Rolle.“ Noch fehlt das passende Engagement, doch die Sängerin wirkt entschlossen, diesen Weg zu gehen.

Vom Wolkenfrei-Start zur Gold-Single

Ihre musikalische Laufbahn beschreibt Vanessa Mai als konsequenten Weg voller Zielstrebigkeit. Mit Wolkenfrei gelang ihr der Einstieg ins Schlager-Business, bevor sie 2015 solo durchstartete. Damals landete sie mit „Ich sterb für Dich“ ihren ersten großen Hit, der 2022 sogar Goldstatus erreichte. „Es ist sehr verrückt, weil man ja als Kind anfängt, zu träumen und sich das vorzustellen“, sagte sie im Talk. „Und wenn es dann eintritt, und sogar krasser eintritt, als man es sich vorgestellt hat, ist es richtig verrückt.“

„Traumfabrik“-Album als Spiegel ihrer Wünsche

Mit ihrem aktuellen Album „Traumfabrik“ knüpft die Sängerin an diese Haltung an. Der Titel passt zu ihrer Biografie: Viele ihrer Karriereträume hat sie sich bereits erfüllt, nun rückt der Wunsch nach einer Schauspielkarriere in den Fokus. Im „Kölner Treff“ erklärte sie, dass sie sich im Leben „nichts anderes vorstellen“ konnte, als konsequent für ihre Visionen zu arbeiten. „Wenn du etwas so sehr willst, dann gibt es kein links und rechts“, so Vanessa Mai. Ihre Aussagen zeigen eine Künstlerin, die trotz Erfolg weiter nach neuen kreativen Herausforderungen sucht.

Dankbare Worte für Ehemann Andreas Ferber

Besonders emotional wurde es, als Vanessa Mai über ihren Ehemann und Manager Andreas Ferber sprach, mit dem sie seit acht Jahren verheiratet ist. „Er ist die ehrlichste Person neben mir, immer“, sagte sie im WDR-Talk. „Er ist immer zu 100 Prozent für mich, und darüber muss ich mir seit Beginn meiner Karriere keine Gedanken machen.“

Ohne ihn wäre sie heute nicht an diesem Punkt, betonte sie. „Er hat mich unterstützt und geliebt, als ich am hässlichsten war von innen, und das ist einfach so viel wert.“ Gleichzeitig räumte sie ein: „Ich bin auch nicht einfach. Ich diskutiere sehr gerne.“