Roland Kaiser geht den nächsten großen Schritt seiner Karriere im Kino: Der Schlagerstar hat bestätigt, dass ein Biopic über sein Leben geplant ist. Der Film trägt den schlichten Titel „Roland“ und soll die Stationen eines außergewöhnlichen Werdegangs erzählen.
„Ja, es ist wahr! Meine Geschichte kommt ins Kino – ,Roland‘. Ein Biopic über mein Leben. Ich freue mich sehr darüber und bin unendlich stolz“, so Roland Kaiser gegenüber „Bild“.
Roland Kaiser begleitet den Film persönlich
Für den 73-Jährigen ist das Projekt weit mehr als nur eine weitere Station seiner langen Laufbahn. Er soll die Verfilmung eng begleiten und den Entstehungsprozess aus nächster Nähe miterleben. Gerade das macht das Vorhaben für ihn besonders reizvoll.
In seiner Karriere, die sich über mehr als fünf Jahrzehnte erstreckt, hat Roland Kaiser die deutsche Musiklandschaft entscheidend mitgeprägt. Nun wird diese Geschichte filmisch aufgearbeitet – mit Erfolgen, Rückschlägen und persönlichen Wendepunkten, die seinen Weg geprägt haben und die bald auch ein Kinopublikum erreichen sollen.
Dreharbeiten in Nordrhein-Westfalen geplant
Wie „Bild“ berichtet sollen die Dreharbeiten überwiegend in Nordrhein-Westfalen stattfinden und sich über mehrere Wochen erstrecken. Auch ein Castingaufruf auf der Website der Agentur Eick & Weber gibt bereits Hinweise auf die Richtung des Films: Gesucht werden unter anderem Komparsen für Konzert-Szenen, die Auftritte aus den 70er- und 80er-Jahren nachstellen. Damit dürfte die Produktion tief in die frühen Kapitel seiner Karriere eintauchen.
Hauptdarsteller für „Roland“ bleibt noch geheim
Eine der spannendsten Fragen ist derzeit noch offen: Wer wird Roland Kaiser im Film spielen? Der Sänger selbst hält sich dazu bedeckt, verriet aber bereits, dass die Besetzung für die Hauptrolle feststeht.
„So viel kann ich vorweg nehmen: Ich habe den Hauptdarsteller des Films ,Roland‘ bereits kennengelernt … aber mehr darf ich an dieser Stelle noch nicht verraten“, so Roland Kaiser laut „Bild“. Gerade diese Personalie dürfte für viele Fans von besonderem Interesse sein, denn die Hauptfigur muss nicht nur äußerlich passen, sondern auch die Präsenz des Musikers glaubhaft transportieren.
Regie soll Sherry Hormann übernehmen
Regie soll laut „filmportal.de“ Sherry Hormann führen. Die Filmemacherin hat bereits mehrfach Stoffe umgesetzt, die reale Lebensgeschichten mit großer emotionaler Kraft auf die Leinwand bringen. Dazu zählen Werke wie „Wüstenblume“, „3096 Tage“ oder „Nur eine Frau“.
Rückenwind erhält das neue Filmprojekt auch durch den Erfolg von Kaisers jüngstem Kinoauftritt: Sein Konzertfilm „50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“ erreichte ein großes Publikum und setzte ein starkes Zeichen dafür, dass seine Geschichte auch im Kinosaal funktioniert.