Die „Giovanni Zarrella Show“ erlebt am Samstagabend einen herben Rückschlag. Die neue Ausgabe im ZDF kommt nur auf rund 2,37 Millionen Zuschauer und erreicht 13,2 Prozent Marktanteil. Damit bleibt die Musikshow klar unter der Marke von drei Millionen, berichtet DWDL.
Die Sonderausgabe trug den Titel „Kleine Stars ganz groß“ und setzte auf junge Talente. Auf der Bühne stand unter anderem Alexander Klaws gemeinsam mit seinem Sohn. Für das ZDF fällt die Bilanz trotzdem schwach aus: Die Sendung markiert einen neuen Tiefstwert.
Giovanni Zarrella Show verliert auch beim jungen Publikum
Noch deutlicher fällt das Ergebnis in der jungen Zielgruppe aus. Bei den 14- bis 49-Jährigen schalten nur 135.000 Menschen ein, was einem Marktanteil von 4,7 Prozent entspricht. Ende August hatte die reguläre Ausgabe in dieser Altersgruppe noch 9,1 Prozent erreicht. Die dreistündige Sendung hält sich beim Gesamtpublikum zwar im zweistelligen Marktanteil, verliert aber bei der Reichweite deutlich gegenüber früheren Ausgaben.
Babylon Berlin startet vor Zarrella und fällt dann ab
Auch die Konkurrenz im Ersten hat keinen starken Abend hingelegt, lag zum Start aber knapp vor dem ZDF. „Babylon Berlin“ begann die finale Staffel mit 2,48 Millionen Zuschauern und 12,9 Prozent Marktanteil. Die ARD zeigte gleich vier Folgen hintereinander.
Im Verlauf des Abends sank die Reichweite jedoch Schritt für Schritt. Die zweite Folge sahen noch 2,26 Millionen Menschen, die dritte 2,10 Millionen und die vierte 1,89 Millionen. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel der Marktanteil von anfangs 7,2 Prozent bis auf 3,7 Prozent.
Dritte Programme holen am Samstagabend starke Werte
Während ZDF und ARD vergleichsweise wenig Publikum binden konnten, schnitten einige dritte Programme deutlich besser ab als erwartet. Der NDR erreichte mit „Kaum zu glauben! XXL“ bundesweit 1,45 Millionen Zuschauer und 7,6 Prozent Marktanteil.
Im BR lief die Komödie „Leberkäsjunkie“ vor 1,06 Millionen Menschen. Beim jüngeren Publikum kam der Film sogar auf 5,5 Prozent Marktanteil. Damit lag das BR-Programm in dieser Zielgruppe sowohl vor „Babylon Berlin“ als auch vor der Show von Giovanni Zarrella.
The Voice of Germany legt auf ProSieben klar zu
Auf ProSieben entwickelte sich der Abend für eine andere Musikshow deutlich besser. „The Voice of Germany“ erreichte bei den 14- bis 49-Jährigen 350.000 Zuschauer und kam auf 11,9 Prozent Marktanteil. Damit steigerte sich das Format im Vergleich zum Staffelauftakt deutlich.
Auch bei den 14- bis 59-Jährigen holte die Sendung mit 10,2 Prozent einen neuen Staffelbestwert. Beim Gesamtpublikum blieb die Reichweite fast stabil: 1,27 Millionen Menschen sahen zu, was 6,9 Prozent Marktanteil entspricht.