Schlagersängerin Beatrice Egli zeigt im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Moderatorin Barbara Schöneberger eine sehr persönliche Seite. Zwischen Humor, Selbstironie und nachdenklichen Momenten geht es um hartnäckige Liebesgerüchte, enge Freundschaften in der Schlagerwelt und die Bedeutung ihrer Familie. Gleichzeitig macht die 37-Jährige deutlich, wie professionell sie mit ihrem Erfolg und der ständigen Aufmerksamkeit umgeht.

Beatrice Egli wehrt sich gegen Spitznamen

Gleich zu Beginn macht die ehemalige DSDS-Gewinnerin deutlich, wie wichtig ihr Respekt im Umgang mit ihrem Namen ist. „Spitznamen hasse ich. Wenn mein Name verhunzt wird, das mag ich nicht“, so Egli im Gespräch mit Barbara Schöneberger. Ihr klares Urteil: „Wer mich Bea nennt, der kennt mich nicht.“ Ihr Team geht diesen Weg konsequent mit: „Wenn jemand nach der ‚Bea‘ fragt, dann wird der von meinem Team auch gar nicht vorgelassen.“ Damit setzt die Schweizerin ein deutliches Zeichen, dass Nähe zu ihrem Publikum nicht mit Vertraulichkeit um jeden Preis verwechselt werden darf.

Enge Freundschaft zu Kerstin Ott und wenig Partyleben

Im Podcast spricht Beatrice Egli auch über ihr Verhältnis zu Kolleginnen und Kollegen aus der Schlagerwelt. Sie erzählt, dass sie Aftershow-Partys meist meidet: „Wenn der Job getan ist, mit 100 Prozent und aller Leidenschaft, dann bin ich danach weg.“ Enge Freundschaften in der Schlagerwelt habe sie nur wenige - doch es gibt eine Ausnahme. 

So richtig eng befreundet bin ich mit Kerstin Ott. Wir 'whatsappen' uns und wissen auch neben der Bühne, was bei uns so abgeht“, so Egli. Weiter erklärt die Sängerin: „Wir haben ja wenig Privatzeit, und wenn du welche hast, dann möchtest du die unbedingt mit den Menschen verbringen, mit denen du sowieso schon wenig Zeit hast.“

Florian-Silbereisen-Gerüchte bringen beide zum Lachen

Ein zentrales Thema des Talks sind zudem die Spekulationen um eine angebliche Liebesbeziehung zwischen Beatrice Egli und Showmaster Florian Silbereisen. „Wie läuft's mit Florian?“, fragt Barbara Schöneberger direkt und lobt ironisch, wie gut die beiden ihre vermeintliche Liebe geheim hielten.

Egli reagiert mit einem Lächeln: „Dazu haben wir beide genau die gleiche Antwort.“ Auf die Nachfrage „Und wie heißt die?“ kontert sie: „Das wissen nur wir!“ – eine Anspielung auf ihren gemeinsamen Song „Das wissen nur wir“ aus dem Jahr 2023.

Familie, Brüder und der Blick auf die eigene Karriere

Besonders emotional wird Beatrice Egli, als es um ihre Kindheit und ihre Familie geht. „Ich bin wie Heidi aufgewachsen“, sagt sie und beschreibt damit ein behütetes, naturverbundenes Leben in der Schweiz. Von ihren Eltern Ida und Bruno habe sie eine „gesunde Wertebasis“ und das Gefühl bedingungsloser Liebe mitbekommen.

Eine besondere Rolle spielen ihre drei Brüder Kari, Lukas und Marcel, denen sie auf ihrem aktuellen Album den Song „Bros“ widmete. Als sie ihnen das Lied vorspielte, sei es plötzlich ganz still gewesen, erzählt sie – Tränen seien geflossen. Gleichzeitig betont Egli, dass sie trotz großer Fangemeinde auf Instagram und einer neuen Tour ab September gelassen bleibt: Kritik in der Öffentlichkeit „prallt komplett an mir ab“, solange nicht Menschen angegriffen werden, die ihr wichtig sind.