Schlagersängerin Beatrice Egli steht seit fast zwei Jahrzehnten auf der Bühne und liefert ihren Fans regelmäßig perfekt inszenierte Shows. Doch hinter dem strahlenden Lächeln und den aufwendigen Bühnenbildern herrscht oft ein regelrechtes Durcheinander, wie die 37-Jährige nun im MDR-Talk „Riverboat“ verriet.
Während das Publikum vorne eine reibungslose Performance erlebt, kämpft das Team hinter der Bühne mit Zeitdruck, Kostümwechseln und Technikproblemen. Gerade die berühmten „Quick Changes“, also blitzschnelle Outfitwechsel, bringen Egli und ihre Crew immer wieder an die Grenzen.
Beatrice Egli beschreibt Hektik bei schnellen Outfitwechseln
Im Gespräch mit Moderatorin Kim Fisher gewährte Schlagersängerin Beatrice Egli seltene Einblicke in den Backstage-Alltag. „Vorne ist das Publikum weiterhin gut unterhalten – aber hinten ist voll die Hektik“, so die Schweizerin. Besonders die rasanten Umzüge zwischen zwei Songs hätten es in sich.
Immer wieder verschwänden Hosen, rissen Tops oder ein Reißverschluss gebe plötzlich nach. „Da passieren Dinge hinter der Bühne, die will man eigentlich gar nicht wissen“, erklärte Egli. Trotzdem sieht sie genau darin auch einen besonderen Reiz ihrer Arbeit, weil jede Show dadurch eine eigene Dynamik entwickelt.
Routine-Show wird durch Pannen jedes Mal anders
Beatrice Egli betonte, dass ihre Konzerte zwar sorgfältig durchgeplant sind, aber nie völlig gleich ablaufen. „Man hat natürlich eine Show, die wir jetzt vorbereiten, die eigentlich jeden Tag das gleiche Programm ist – und doch ist es wie das Leben: Es passieren Dinge, die nicht passieren sollten“, sagte sie im Talk.
Ihr Team kämpft regelmäßig mit verschwundenen Kostümteilen oder beschädigten Bühnenoutfits. Für die Sängerin ist das jedoch kein reiner Stressfaktor, sondern auch eine Quelle von Spontanität. Gerade diese unvorhersehbaren Momente machten „jeden Abend besonders“, betonte die 37-Jährige.
„Riverboat“-Geständnis: Eglis schlimmster Moment auf Tour
Besonders eindrücklich schilderte Beatrice Egli eine Situation aus den Anfangsjahren ihrer Karriere. „Vor zwölf Jahren, als ich das erste Mal eine Tour gespielt habe, war der Ton zehn Minuten komplett aus. Das war so lange!“, erinnerte sie sich. Anstatt die Bühne zu verlassen, griff sie zur Gitarre und spielte drei Songs akustisch weiter.
„Ich bin fast im Boden versunken“, so Egli, die diese Szene als „ganz schlimm“ und als ihren „schlimmsten Moment“ bezeichnete. Diese Episode zeigt, wie früh sie lernen musste, in Extremsituationen spontan zu reagieren und dennoch professionell zu bleiben.
Pannen gehören für Beatrice Egli fest zum Schlager-Alltag
Trotz aller Rückschläge blickt Beatrice Egli mit einer Mischung aus Humor und Gelassenheit auf die turbulenten Erlebnisse zurück. „Natürlich gibt es Pannen, das gehört dazu“, stellte sie im „Riverboat“-Gespräch klar. Für die Künstlerin sind die chaotischen Minuten hinter dem Vorhang inzwischen Teil ihres Berufsbildes.
Während das Publikum vorne eine perfekte Show erlebt, arbeitet im Hintergrund ein eingespieltes Team daran, Reißverschlüsse zu retten, verschwundene Hosen aufzutreiben und technische Probleme zu lösen. Egli sieht gerade in dieser Mischung aus Professionalität und Unplanbarem den besonderen Charme ihrer Live-Auftritte.