Schlagersängerin Beatrice Egli (37) hat im ZDF-Frühstücksmagazin „Volle Kanne“ persönliche Einblicke gegeben. Seit ihrem DSDS-Sieg begleitet die Blondine nicht nur Erfolg, sondern auch Kritik an ihrem Aussehen. Nun machte sie deutlich, wie sie gelernt hat, mit Bodyshaming und Hasskommentaren umzugehen. Sie lässt sie nicht unterkriegen und setzt auf innere Stärke.
Beatrice Egli spricht über Kritik und Selbstschutz
Im Gespräch erklärte die Sängerin, wie sie ihre Perspektive verändert hat. „Ich denke immer: Man kann die Menschen nicht ändern, aber du kannst dich ändern“, so Beatrice Egli laut „Focus“. Gemeint sei damit nicht, sich nach anderen zu richten, sondern den eigenen Umgang mit verletzenden Aussagen zu hinterfragen.
Sie frage sich, warum sie etwas trifft und was sie verändern kann, damit es sie weniger belastet. Gleichzeitig betonte die Schweizerin, wie wichtig Rückhalt ist. Vor allem ihre Familie habe sie in schwierigen Phasen getragen und bestärkt, als ihr Kommentare und Diskussionen über ihr Auftreten besonders nah gingen.
Beatrice Egli lehnt Diäten und Abnehmspritze ab
Ebenso klar äußerte sich Beatrice Egli zum Thema Körperbild. Diäten oder die viel diskutierte Abnehmspritze seien für sie kein Weg. „Ich lebe in einem gesunden Körper. Ich bin dankbar für diesen gesunden Körper und den wertschätze ich und stehe zu dem mit allem, was er mit sich bringt“, sagte Beatrice Egli laut „tvspielfilm.de“.
Für sie bedeutet das vor allem ein gesundes Verhältnis zu Essen. Sie wolle bewusst genießen, sich aber nicht verurteilen, wenn es auch mal ungesünder werde. Zugleich zeigte sie Verständnis für Menschen, die andere Entscheidungen treffen. Entscheidend sei für sie am Ende nur, dass man sich selbst wohlfühlt.
Beatrice Egli sieht ESC-Auftritt derzeit kritisch
Auch beruflich blickte die 37-Jährige nach vorn und sprach über eine mögliche Teilnahme am Eurovision Song Contest. Früher habe sie bei dieser Frage strikt abgewunken, heute klingt sie etwas offener. Trotzdem kann sie sich einen Start für die Schweiz derzeit nicht vorstellen.
Nach ihren Worten ist der Respekt vor der Größe dieser Bühne enorm, schließlich werde man dort von einem Millionenpublikum beurteilt. Ein weiterer Punkt ist für Egli die fehlende Rückendeckung im eigenen Land. Wie „Bunte“ berichtet, fehlt ihr aktuell der Mut für diesen Schritt, obwohl sie das Format und die Leistung der Teilnehmenden sehr schätzt.
Beatrice Egli nennt Traumschiff als TV-Wunsch
Während der ESC für sie momentan kein konkretes Ziel ist, formulierte Beatrice Egli an anderer Stelle einen sehr greifbaren Wunsch. Gegen Ende von „Volle Kanne“ richtete sie sich direkt an das ZDF und brachte einen Gastauftritt auf dem „Traumschiff“ ins Spiel. Dort spielt seit Jahren auch Entertainer Florian Silbereisen eine zentrale Rolle.
Für viele Fans dürfte diese Idee gut zu ihr passen, denn Egli wirkt im Fernsehen locker, herzlich und präsent. Neben Tour und Album könnte ein solcher Ausflug in die Schauspielwelt deshalb gut in ihre weitere Karriere passen – und ihrer Vielseitigkeit ein neues Kapitel hinzufügen.