Herzogin Meghan hat ihren 45. Geburtstag mit einer Reihe privater Social-Media-Beiträge begleitet und damit viele Reaktionen ausgelöst. Die Herzogin von Sussex veröffentlichte zunächst zwei Schwarz-Weiß-Fotos, auf denen sie mit Geburtstagsballons in einen Pool springt. Dazu schrieb sie schlicht: „Danke für die Geburtstagsliebe!“
Kurz darauf folgten weitere Videos in ihrer Instagram-Story. Darin tanzt Meghan barfuß in ihrer Küche in Montecito in Kalifornien, neben einer Kücheninsel und großen Ballons. Sie trug eine weiße Pyjamahose und ein übergroßes T-Shirt mit dem Aufdruck „It’s giving Mrs.“
Meghan zeigt private Geburtstagsmomente aus Montecito
Auch Prinz Harry war in den Clips zu hören, vermutlich hinter der Kamera. Während Meghan durch die Küche tanzte, lachte er im Hintergrund und sagte: „Oh je.“ Ein weiteres Video zeigte das Paar dabei, wie sie versuchten, ihren beiden Hunden Partyhüte aufzusetzen.
Zusätzlich erschien auf Meghans Business-Account As Ever ein Clip mit ihrem Lieblingsdessert: ein Eisbecher mit Himbeeraufstrich, Vanilleeis, Shortbread und Streuseln. Die lockeren Szenen sollten offenbar einen entspannten Geburtstag zeigen, wurden online jedoch von vielen royalen Beobachtern und Fans kritisch kommentiert.
Phil Dampier nennt die Bilder „sehr kontrolliert“
Royal-Experte Phil Dampier äußerte sich gegenüber The Sun deutlich zu den Aufnahmen: „Sie wirken immer ein bisschen gestellt, oder?“ Weiter erklärte er: „Wenn man diese Bilder von ihr sieht, dann sind sie immer sehr, sehr gestellt. Alles wirkt sehr kontrolliert.“
Nach seiner Einschätzung sei unklar, welche Botschaft Meghan damit senden wolle. Gerade diese Mischung aus inszenierter Lässigkeit und persönlichem Einblick scheint für viele Kritiker der Punkt zu sein, an dem die Beiträge anecken.
Neue Umfrage zeigt kritische Stimmung in Großbritannien
Zur Debatte passt auch eine aktuelle YouGov-Umfrage zur Beliebtheit der Royals. Demnach haben nur 22 Prozent der Briten eine positive Meinung von Meghan, während 65 Prozent sie negativ sehen. Die Befragung wurde kurz nach der jüngsten Großbritannien-Reise der Sussexes durchgeführt.
Trotz ihres eher ruhigen Auftritts im Vereinigten Königreich hat sich das Bild der Herzogin damit offenbar nicht verbessert. Besonders auffällig ist, dass nur etwa zwei von zehn Befragten ihr wohlwollend gegenüberstehen, was die Diskussion um ihre öffentliche Wirkung erneut angefacht hat.
Treffen mit König Charles änderte die Debatte nicht
Phil Dampier verband die Geburtstagsbeiträge auch mit Meghans Verhältnis zur britischen Öffentlichkeit: „Die ganze Sache mit der Sicherheit war, glaube ich, ein bisschen ein Ablenkungsmanöver“, so der Experte, der damit damit auf die fortlaufende Debatte um Harrys Familie und die Frage nach Security bei ihren Reisen ins Königreich anspielt.
Während der Reise kam es auch zu einem Treffen mit König Charles und Königin Camilla in Highgrove. Es war das erste Wiedersehen des Monarchen mit seiner Schwiegertochter und den Enkeln seit 2022. Meghans Beliebtheit scheint das jedoch keinen Boost gegeben zu haben.