Königin Mette-Marit von Norwegen (53) zieht sich nach ihrer Lungentransplantation weiter aus dem öffentlichen Leben zurück. Der norwegische Hof teilte mit, dass sie sich in der Rehabilitation befindet und bis zum nächsten Sommer kein offizielles Programm wahrnimmt.
Damit ist auch klar, dass Auftritte in den kommenden Monaten ausbleiben. Die Ehefrau von König Haakon nahm zwar an der Trauerfeier für König Harald V. teil, fehlte danach aber bei wichtigen Terminen ihres Mannes, darunter bei der Parlamentseröffnung und bei seiner Eidesleistung als neuer König.
Mette-Marit zeigt sich mit Webstuhl auf Instagram
Trotz ihrer Pause gab es im Oktober ein persönliches Lebenszeichen. Auf einem vom Hof auf Instagram veröffentlichten Foto sitzt Mette-Marit zu Hause an einem traditionellen Holzwebstuhl. Dazu schrieb sie über das Weben:
„Wenn ich mich vor den Webstuhl setze, kehrt Ruhe in mich ein. Die Zeit vergeht am Webstuhl langsamer, und es ist unmöglich, sich zu beeilen“, so die Caption. Anlass war die Wiedereröffnung der Ausstellung „Tråder i tid“ im KunstStall von Königin Sonja, die nach dem Tod von Harald V. und der Hoftrauer vorübergehend geschlossen gewesen war.
Königshaus plant Herbst und Winter ohne große Reisen
Mit dem Ende der Hoftrauer nahm das norwegische Königshaus sein offizielles Programm wieder auf. Laut Kongehuset.no wird es im Herbst und Winter keine größeren offiziellen Reisen oder Staatsbesuche geben. König Haakon übernimmt neben den verfassungsmäßigen Aufgaben thematische Besuche zu Demokratie, Natur und Umwelt, Wirtschaft, Verteidigung und Inklusion. Außerdem will er im Herbst und Winter Gruppen aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft zu Gesprächen einladen. Ein Teil der Arbeit entfällt derzeit auf interne Prozesse, die mit dem Thronwechsel verbunden sind.
Ingrid Alexandra kehrt im Februar nach Australien zurück
Auch Kronprinzessin Ingrid Alexandra bleibt vorerst nur punktuell im offiziellen Einsatz. Sie soll ihr Studium weiter priorisieren und bis zu ihrer Rückkehr nach Australien im Februar nur an einzelnen offiziellen Anlässen teilnehmen.
Die 23-Jährige ist seit mehr als einem Jahr an der Universität Sydney eingeschrieben und absolvierte zuletzt ein Austauschsemester an der Universität Oslo. Königin Sonja übernimmt dagegen in den kommenden Monaten offizielle Aufgaben, bei denen sie das Königshaus repräsentiert, während Mette-Marit ihre Genesung fortsetzt.
Berufungsverfahren gegen Marius beginnt im Februar 2027
Eine Rückkehr Mette-Marits in die Öffentlichkeit könnte auch mit dem Gerichtsverfahren gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby beobachtet werden, fest steht dazu aber nichts. Das Berufungsgericht in Oslo ließ eine neue Verhandlung zu, die am 9. Februar 2027 beginnen soll. Vorgesehen sind 16 Verhandlungstage bis zum 5. März 2027.
Marius Borg Høiby war am 15. Juni 2026 zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Berufung betrifft unter anderem zwei Vergewaltigungsurteile und einen Fall häuslicher Gewalt. Ob sich Königin Mette-Marit bei den Prozesstagen blicken lässt, ist allerdings sehr fraglich.
Quellen: kongehuset.no, Bild, n-tv, KI-unterstützt