Königin Margrethe (86) wird am Mittwoch nicht an der Beisetzung von König Harald (†) in Oslo teilnehmen. Eigentlich war vorgesehen, dass die 86-Jährige gemeinsam mit Königin Mary, König Frederik, Kronprinz Christian und Prinzessin Benedikte nach Norwegen reist.
Nun hat der dänische Hof den Plan geändert. Am Sonntag wurde die frühere Monarchin nach einem Unwohlsein ins Rigshospitalet eingeliefert. Dort stellten Ärzte eine neue Blutansammlung im Hüftbereich sowie eine leichte Dehydrierung fest. Der Palast teilte den Krankenhausaufenthalt am 6. September mit.
Königin Margrethe bleibt kommende Woche im Krankenhaus
In einer Mitteilung des Hofes hieß es, Margrethe werde voraussichtlich die kommende Woche zur Beobachtung und Behandlung im Krankenhaus bleiben. Deshalb entfällt ihre Reise nach Oslo.
„Ihre Majestät Königin Margrethe wurde am Sonntag nach einem Unwohlsein ins Rigshospitalet eingeliefert. Es wurde eine neue Blutansammlung im Hüftbereich sowie eine leichte Dehydrierung festgestellt, die beide behandelt werden“, erklärte Nina Z. Munch-Perrin in einem Statement. Zum aktuellen Zustand teilte die Kommunikationschefin außerdem mit, die Königin sei bei guter Laune und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.
Reise mit Mary, Frederik und Christian war bereits geplant
Für die Trauerfeier in Norwegen war eine dänische Delegation vorgesehen. Neben der abgedankten Königin sollten auch Königin Mary, König Frederik, Kronprinz Christian und Prinzessin Benedikte anreisen. Nach der Absage der 86-Jährigen bleibt es bei der Änderung im Ablauf für das Königshaus. Weitere Angaben kündigte der Hof zu einem späteren Zeitpunkt an. Die Beisetzung von König Harald findet am Mittwoch im Osloer Dom statt. Margrethe hatte sich dort gemeinsam mit ihrer Familie von dem verstorbenen norwegischen König verabschieden wollen.
Margrethe war 2026 bereits mehrfach im Rigshospitalet
Der aktuelle Klinikaufenthalt ist nicht der erste in diesem Jahr. Bereits im Mai wurde die frühere dänische Monarchin im Rigshospitalet behandelt. Damals ging es um Herzprobleme, anschließend erfolgte eine Ballonangioplastie. Kurz nach ihrer Entlassung musste sie erneut ins Krankenhaus.
Bei einer CT-Untersuchung wurde eine Blutansammlung im Hüftbereich festgestellt, die auf einen früheren Sturz zurückgeführt wurde. Nach den Eingriffen kehrte sie schrittweise zu öffentlichen Aufgaben zurück.