Prinzessin Kate (44) hat nach Monaten der Behandlung und des Rückzugs wieder zu öffentlichen Terminen zurückgefunden. Umso belastender wirkt nun ein Fall aus jener Phase, in der sie Anfang 2024 in einer Londoner Klinik medizinisch versorgt wurde. Ein früherer Mitarbeiter soll versucht haben, an ihre vertraulichen Patientendaten zu gelangen, um diese gegen Geld weiterzugeben. Die britische Datenschutzbehörde hat ihre Untersuchung inzwischen abgeschlossen. Damit endet ein Vorgang, der weit über einen internen Fehler hinausging und das Vertrauen in den Schutz sensibler Gesundheitsdaten berührte.

Prinzessin Kate stand im Zentrum eines Datenfalls

Wie Focus berichtet, erhielt ein ehemaliger Mitarbeiter der London Clinic eine formelle Verwarnung durch das Information Commissioner’s Office, kurz ICO. Dem Mann wurde vorgeworfen, vorsätzlich auf vertrauliche Krankenakten zugegriffen zu haben, um Informationen an Dritte zu verkaufen.

Besonders brisant war laut Bericht, dass sich darunter auch die Akte von Prinzessin Kate befand. Die Behörde wertete das Vorgehen als schweren Vertrauensbruch. Zeitweise standen im Zuge der Ermittlungen sogar mehrere Beschäftigte der Klinik im Blick der Behörden.

London Clinic spricht von einem isolierten Vorfall

Die strafrechtlichen Ermittlungen waren im März 2024 eingeleitet worden, nachdem die Klinik den möglichen unrechtmäßigen Zugriff gemeldet hatte. Laut web.de wurde der ehemalige Beschäftigte verwarnt, weil er die Unterlagen der Ehefrau von Prinz William habe beschaffen und verkaufen wollen.

Ein Sprecher des privaten Krankenhauses sprach von einem „traurigen und isolierten Vorfall“, so der Sprecher laut web.de. Zugleich habe die Untersuchung keine Hinweise auf weitergehende organisatorische Probleme in der Gesundheitsversorgung ergeben. Nach interner Prüfung soll der Mann entlassen worden sein.

ICO betont Schutz hochsensibler Patientendaten

Für die Datenschutzbehörde war der Fall mehr als ein Regelverstoß. Sie sprach von einem vorsätzlichen Missbrauch hochsensibler personenbezogener Daten zur finanziellen Bereicherung. Ian Hulme, Executive Director für die regulatorische Aufsicht beim ICO, machte die Tragweite deutlich: „Menschen müssen darauf vertrauen können, dass Informationen, die sie im Gesundheitswesen preisgeben, sicher sind und nicht ausgebeutet werden“, so Hulme laut RTL.

Wenn dieses Vertrauen gebrochen werde, müsse das Gesetz eingreifen. Die Verwarnung stufte die Behörde als angemessene und verhältnismäßige Reaktion ein.

Kate kehrt Schritt für Schritt ins royale Leben zurück

Für die Prinzessin von Wales fällt der Abschluss des Falls in eine Phase des vorsichtigen Neuanfangs. Sie hatte sich im Januar 2024 einer Bauchoperation unterzogen und sich danach aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Erst später machte sie publik, dass sie wegen Krebs behandelt wurde.

Zu Beginn des Jahres 2025 bestätigte Kate, in Remission zu sein. Inzwischen nimmt sie wieder vermehrt royale Termine wahr. Auch König Charles III. (77) musste sich wegen einer Krebserkrankung behandeln lassen. Gerade deshalb wirkt der Fall um Kates Krankenakte besonders sensibel.