Für Prinzessin Kate (44) geht es am 13. Mai nach Italien, ein Termin mit großer Bedeutung für ihre öffentliche Rückkehr. Sie reist für zwei Tage nach Reggio Emilia und absolviert damit ihre erste Solo-Auslandsreise seit ihrer Krebsdiagnose. Im Mittelpunkt steht ihre Arbeit für das Royal Foundation Centre for Early Childhood, das sie 2021 gegründet hat.
Prinzessin Kate reist für Frühförderung nach Reggio Emilia
Nach Monaten mit deutlich reduziertem Programm markiert der Besuch einen wichtigen Schritt zurück in ihren vollen Einsatz für royale Aufgaben und ihr langjähriges Herzensprojekt rund um frühe Kindheit. In Reggio Emilia beschäftigt sich Kate mit dem weltweit anerkannten „Reggio-Emilia-Ansatz“ für frühkindliche Bildung.
Das Konzept entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und setzt auf selbstgesteuertes Lernen, enge Beziehungen, Zusammenarbeit und kreative Ausdrucksformen wie Kunst, Theater und Bewegung. Auch die Natur spielt darin eine zentrale Rolle.
Ein Sprecher erklärte vorab, Kate freue sich „sehr darauf“, Italien zu besuchen und „aus erster Hand zu sehen, wie der Reggio-Emilia-Ansatz Umgebungen schafft, in denen Natur und liebevolle zwischenmenschliche Beziehungen zusammenkommen, um die Entwicklung der Kinder zu fördern“, laut „Gala“.
Prinzessin Kate erhält höchste Ehrung der Stadt
Der Besuch bringt für die Princess of Wales noch eine besondere Würdigung mit sich. Wie Bunte berichtet, soll sie in Reggio Emilia mit der höchsten Auszeichnung der Stadt geehrt werden, dem „Primo Tricolore“.
Bürgermeister Marco Massari kündigte an: „Ich sehe mich veranlasst, Ihnen mitzuteilen, dass wir mit den genannten britischen Vertretern vereinbart haben, Ihrer Königlichen Hoheit, der Prinzessin von Wales, Catherine Middleton, die Primo Tricolore zu verleihen“, so Massari laut „Bunte“. Die Ehrung findet allerdings nicht öffentlich statt.
Strenge Reise-Regeln gelten für Kate bei Italien-Reise
Neben dem offiziellen Programm spielen bei Auslandsreisen der Royals feste Vorgaben eine große Rolle. Meeresfrüchte stehen aus Sorge vor Lebensmittelvergiftungen nicht auf dem Speiseplan, auch Leitungswasser wird im Ausland gemieden. Stattdessen wird auf abgefülltes Wasser gesetzt, um gesundheitliche Probleme während wichtiger Termine zu vermeiden.
Selbst sehr scharfes Essen wird häufig gestrichen. Dazu kommt eine weitere bekannte Regel: Bei offiziellen Anlässen ist Knoblauch unerwünscht, damit Gespräche mit Gastgebern und Gästen möglichst angenehm bleiben. Hinter jedem Termin steht also eine minutiöse Planung bis zum Essen auf dem Teller.
Gartenparty mit William zeigte Kates Rückkehr
Erst vor Kurzem war Kate gemeinsam mit Prinz William bei einer Gartenparty im Buckingham-Palast zu sehen. Dort vertraten die beiden König Charles und Königin Camilla als Gastgeber vor rund 8000 Gästen. Laut Angaben der königlichen Webseite werden bei solchen Nachmittagen etwa 27.000 Tassen Tee und rund 20.000 Stücke Kuchen serviert.
Kate zeigte sich dabei gut gelaunt in einem eleganten Schwarz-Weiß-Look. Vor ihrer Italienreise stellte sie zudem in London den Leitfaden „Foundations for Life“ vor und traf Familien sowie Forschende. Damit wird klar, wie konsequent sie ihr zentrales Thema weiter vorantreibt: die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren.