Prinzessin Kate hat bei einem Besuch im Christie-Krebszentrum in Manchester sehr offen über ihre Erfahrungen während ihrer Chemotherapie gesprochen. Die 44-Jährige traf dort Patienten und Mitarbeitende in einem Raum für Kunsttherapie und schilderte, wie stark sie die Zeit der Chemo auch mental belastete.
Besonders eindrücklich war ihre Beschreibung der Konzentrationsprobleme, die sie damals begleiteten. Kate machte damit deutlich, dass eine Krebsbehandlung nicht nur körperliche Folgen hat, sondern auch den Alltag, die Gedanken und selbst einfache Gewohnheiten tief verändern kann.
Prinzessin Kate sprach über fehlende Konzentration
Wie „People“ berichtet, erinnerte sich die Prinzessin von Wales an eine Phase, in der Lesen für sie kaum noch möglich war. „Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen war, aber ich hatte nicht wirklich die Fähigkeit zu lesen oder mich auf irgendetwas zu konzentrieren“, so Kate.
Stattdessen fand sie einen anderen Zugang, um zur Ruhe zu kommen: Ausmalen. Diese kreative Beschäftigung habe ihr geholfen, sich mit etwas Schönem zu befassen, ohne auf ein fertiges Ergebnis hinarbeiten zu müssen.
Ausmalen wurde für Kate ein stiller Rückzugsort
Kate erklärte, das Ausmalen sei für sie eine Form des spielerischen Loslassens gewesen. Es habe keinen Druck gegeben, kein Ziel und kein fertiges Werk, das am Ende entstehen musste. Gerade das machte diese Tätigkeit für sie so wertvoll: „Es war einfach eine Möglichkeit zu spielen und sich darin zu verlieren.“
Die Prinzessin von Wales ist seit 2025 in Remission
Ihre Krebsdiagnose hatte Kate im Jahr 2024 öffentlich gemacht, im September desselben Jahres beendete sie die Chemotherapie. Im Januar 2025 teilte sie mit, dass sie sich in Remission befinde und schrittweise zu ihren öffentlichen Aufgaben zurückkehre.
Beim Besuch in Manchester sprach sie zudem mit Patienten im Oak Road Treatment Centre über die tiefgreifenden Veränderungen während einer Therapie. Dabei sagte sie, dass sich der Körper stark verändere, nicht nur körperlich, sondern auch emotional und auf einer tieferen persönlichen Ebene.
Kunst begleitet Kate schon seit vielen Jahren
Dass Kate gerade in kreativen Tätigkeiten Halt fand, passt zu ihrer langjährigen Verbindung zur Kunst. Sie studierte Kunstgeschichte an der University of St Andrews und interessiert sich seit Jahren für kreatives Arbeiten. Schon früher wurde öffentlich, dass sie gern zu Mal- und Ausmalbüchern greift.
Auch innerhalb ihrer Familie spielt Kreativität eine große Rolle. Gemeinsam mit Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis teilt sie immer wieder spielerische und künstlerische Momente. Ihre aktuellen Aussagen geben diesem Interesse nun eine sehr persönliche, ernste Bedeutung.