Prinzessin Kate hat ihren ersten Auftritt beim diesjährigen Wimbledon mit einem ungewöhnlichen Solo-Besuch absolviert. Die Prinzessin von Wales erschien ohne Prinz William sowie ohne Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis auf dem Gelände des Traditionsturniers. Statt direkt auf die Tribüne zu gehen, begann der Tag für die 44-Jährige mit einer Aufgabe abseits der Kamerapositionen. Schon am Morgen half sie im Ticketshop aus, verteilte Eintrittskarten, sprach mit wartenden Gästen und nahm sich Zeit für Selfies. Laut Bunte wünschte sie Besuchern freundlich „Viel Spaß“ und zeigte sich dabei auffallend zugewandt.
Prinzessin Kate hilft morgens im Ticketshop
Der frühe Einsatz machte deutlich, dass dieser Besuch nicht dem gewohnten royalen Ablauf folgte. Während viele prominente Gäste direkt in die Royal Box oder an zentrale Plätze geführt werden, packte Kate zunächst selbst mit an. Danach mischte sie sich weiter unter die Menschen auf der Anlage, sprach mit Beschäftigten an Verkaufs- und Essensständen und widmete sich auch Kindern, die sie auf dem Gelände traf.
Wie Bild berichtet, nahm sie sich Zeit für Gespräche über Tennis und schaute gemeinsam mit jungen Fans Fotos an. Gerade diese Nähe zu Besuchern prägte den Eindruck ihres ersten Tages besonders stark.
Court 18 statt Royal Box für die Prinzessin
Auch bei den Matches setzte Kate auf einen anderen Rahmen als sonst. Sie verfolgte zunächst auf Court 18 Teile der Partie zwischen dem Briten Arthur Fery und dem Finnen Otto Virtanen. Dort saß sie nicht in einer abgeschirmten Promi-Perspektive, sondern mitten unter den Zuschauern auf einer Längsseite.
Neben ihr nahmen unter anderem der frühere Tennisprofi Tim Henman und AELTC-Chefin Debbie Jevans Platz. Später wechselte die Prinzessin weiter auf Court 1 und sah dort die Begegnung von Katie Swan gegen Madison Keys. Anschließend wurde sie auch im Players Garden gesehen, begleitet von einer kleinen Entourage.
Blauer Hosenanzug prägt Kates Auftritt
Optisch entschied sich die dreifache Mutter diesmal für einen modernen, klaren Look. Statt eines langen Kleides trug sie einen eleganten blauen Hosenanzug von Gabriela Hearst, dazu eine Ralph-Lauren-Sonnenbrille und einen lockeren Pferdeschwanz. Das wirkte sommerlich, souverän und bewusst unkompliziert.
Gerade im Vergleich zu früheren Wimbledon-Besuchen fiel die Wahl der Garderobe auf. Der Auftritt passte zu einem Tag, an dem Kate weniger Distanz als sonst zeigte. Dass sie nicht in der Royal Box saß, sondern auf Außenplätzen und unter regulären Besuchern, unterstrich diesen Eindruck zusätzlich und gab dem Besuch eine andere Tonlage.
Prinzessin Kate setzt ein stilles Zeichen
Der Solo-Auftritt wirft auch die Frage auf, wie oft Kate in diesem Jahr noch bei dem Turnier zu sehen sein wird. Üblicherweise gilt besonders das Frauenfinale als wichtiger Termin für die Prinzessin von Wales, die dort häufig eine zentrale Rolle übernimmt. Diesmal kam sie jedoch schon deutlich früher und wählte dafür einen stilleren Rahmen.
Gerade diese Entscheidung machte den Besuch so besonders: keine große Inszenierung, keine Familienbilder, sondern Arbeit, Gespräche und Tennis. Damit setzte Kate ein leises, aber klares Zeichen dafür, wie sie öffentliche Termine derzeit gestaltet.