Bei der britischen Königsfamilie gibt es einen ganzen Katalog an royalem Protokoll. Sogar im Badezimmer halten sich die Royals an bestimmte Regeln und Vorschriften - das ist ziemlich skurril.
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Das Leben der britischen Royals ist von der strengen Etikette bis in den privatesten Bereich geprägt. Neben Titeln, Verbeugungen und offiziellen Auftritten gibt es auch im Badezimmer genaue Vorgaben.
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Für Königin Elisabeth II. gehörte dazu ein streng getakteter Morgen: Um 7.30 Uhr ließ ihre Zofe das Bad ein, während die Monarchin Earl Grey trank und BBC Radio 4 hörte. Das Wasser musste lauwarm sein und exakt sieben Zoll (knapp 18 cm) hoch in der Wanne stehen. Erst nach der Kontrolle mit einem Thermometer stieg sie ins Bad, bevor sie sich frisierte, anzog und frühstückte.
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Nicht nur die verstorbene Königin setzte auf das Bad statt auf die Dusche. Auch Prinzessin Margaret und weitere Royals hielten daran fest. Royal-Experte Craig Brown formulierte es gegenüber „Woman & Home“ so: „Prinzessin Margaret nahm immer ein Bad, weil sie und andere Royals glaubten, Duschen seien für Menschen, die eilig zur Arbeit müssen.“
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Baden gilt im Palast also als tägliche Gewohnheit. Dazu kommt eine Sprachregel: Das Wort „toilet“ ist im höflichen Umgang unerwünscht, stattdessen wird „lavatory“ oder „loo“ verwendet.
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Wer bei einem Essen aufsteht, um zur Toilette zu gehen, darf sein Vorhaben nicht offen ankündigen. Stattdessen heißt es schlicht „Excuse me“, bevor der Raum leise verlassen wird. Auch das Besteck auf dem Teller hat dabei eine Funktion. Wer noch nicht fertig ist mit Essen, legt Messer und Gabel über Kreuz ab. Nach dem Ende der Mahlzeit liegt beides schräg auf dem Teller, mit den Griffen unten rechts.
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Selbst bei der Körperpflege im Bad gibt es Vorgaben: Männer des Königshauses tragen zu offiziellen Anlässen in der Regel keinen Bart. Prinz Harry bildete eine Ausnahme bei seiner Hochzeit mit Meghan und hatte dafür die Zustimmung von Königin Elisabeth II. erhalten.
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Im Buckingham Palace gibt es allein 78 Badezimmer, doch Staubsauger sind im Haushalt nicht vorgesehen. Böden und Teppiche in den Bädern werden von Angestellten gekehrt, um Lärm zu vermeiden. In den Waschräumen gelten zudem genaue Standards. Lesestoff wie Handy, Zeitung oder Magazin sind dort nicht erlaubt.
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Weiße Handtücher müssen ordentlich gefaltet bereitliegen, Toilettenpapier sollte von oben über die Rolle laufen. Kerzen und Diffuser gehören ebenfalls nicht zur üblichen Ausstattung. Bei Seife wird eher auf Stückseife als auf Flüssigseife gesetzt, ergänzt durch dezent duftende Handcreme.
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Auch König Charles III. hält an sehr speziellen Abläufen fest. Zu seinen Reiseutensilien gehören ein eigener Toilettensitz und Kleenex-Velvet-Toilettenpapier, die selbst bei Aufenthalten auf Landsitzen mitgenommen werden. Hinzu kommen Regeln für das tägliche Bad, darunter die Position des Stöpsels und lauwarmes Wasser in der Wanne.
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Der frühere Butler Paul Burrell schilderte außerdem: „König Charles III. lässt seine Diener jeden Morgen einen Zoll [etwa 2,5 cm] Zahnpasta auf seine Zahnbürste drücken“, sagte Paul Burrell laut „GoodToKnow“.
Bei der britischen Königsfamilie gibt es einen ganzen Katalog an royalem Protokoll. Sogar im Badezimmer halten sich die Royals an bestimmte Regeln und Vorschriften - das ist ziemlich skurril.