Rund um die britischen Royals halten sich viele Behauptungen. Mehrere davon stimmen so nicht. Diese kuriosen Mythen entsprechen nicht der Wahrheit.
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Seit Jahrhunderten ranken sich um die britischen Royals Geschichten, die oft wie feste Wahrheiten klingen. Doch etliche dieser Behauptungen halten einer genaueren Prüfung nicht stand.
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Dazu gehört die Vorstellung, der Monarch stehe völlig über dem Gesetz, ebenso wie die Annahme, jede royale Hochzeit werde komplett aus Steuergeld bezahlt. Auch bei Titeln, Wohnsitzen und politischen Regeln zeigt sich ein anderes Bild.
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Souveräne Immunität gibt es zwar, sie bedeutet aber keine schrankenlose Freiheit für den Monarchen. 1911 will George V eine politische Blockade beenden, kann aber nur handeln, wenn die gewählte Regierung ihn formell darum bittet. Noch deutlicher wird die Grenze 1936 bei Edward VIII: Der Widerstand gegen seine Heiratspläne lässt am Ende nur die Abdankung zu.
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Auch die oft wiederholte Regel, Monarch und Thronfolger dürften nie gemeinsam fliegen, ist kein starres Gesetz. Sie gilt als Leitlinie und kann nach praktischer Abwägung gelockert werden, wie bei Reisen von William, Kate und dem damals noch kleinen Prinz George.
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Prinz Albert brachte die Weihnachtsbaum-Tradition nicht nach Großbritannien, auch wenn diese Version bis heute gern erzählt wird. Bäume wurden schon vorher in Teilen des Landes aufgestellt, vor allem in Gegenden mit deutschen Verbindungen. Albert und Queen Victoria sorgten jedoch dafür, dass sich der Brauch landesweit verbreitet.
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Ähnlich verkürzt ist die Behauptung, alle Royals müssten politisch völlig neutral bleiben. Diese strenge Zurückhaltung gilt vor allem für den Monarchen und hochrangige arbeitende Mitglieder, nicht pauschal für jede Person der Familie.
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Auch beim Geld hält sich ein Mythos hartnäckig: Die Monarchie zahle keine Steuern. Tatsächlich beginnt Königin Elisabeth II. 1993 freiwillig damit, Einkommensteuer und Kapitalertragsteuer zu zahlen; König Charles führt diese Praxis fort.
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Nicht korrekt ist auch die Vorstellung, Royals dürften grundsätzlich keinem Beruf nachgehen. Prinz William und Prinz Harry dienten im Militär, Prinzessin Eugenie arbeitete in der Kunstwelt, Prinzessin Anne trainierte zunächst als professionelle Reiterin.
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Prinzessin Diana war keineswegs die erste „Bürgerliche“ an der Seite eines Thronfolgers. Sie wurde als Lady Diana Spencer in eine alte Adelsfamilie hineingeboren und wuchs auf dem Sandringham-Anwesen auf.
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Nicht jeder König und jede Königin lebt automatisch im Buckingham Palace. Der Palast dient historisch oft eher als Verwaltungszentrum; erst im 19. Jahrhundert wird er offizielle Londoner Residenz des Monarchen. Auch das Bild vom Herrscher, dem alle Schwäne in Großbritannien gehören, stimmt so nicht. Die Rechte der Krone beziehen sich nur auf unmarkierte Höckerschwäne auf bestimmten Abschnitten der Themse.
Rund um die britischen Royals halten sich viele Behauptungen. Mehrere davon stimmen so nicht. Diese kuriosen Mythen entsprechen nicht der Wahrheit.