Royale Hochzeiten folgen strengen Regeln: von weißem Kleid und Myrte bis zur Zustimmung des Monarchen. Daran mussten sich Diana, Charles, Kate, William und Co. halten.
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Royale Hochzeiten folgen seit Generationen einem festen Protokoll. Viele Regeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, andere sind noch heute verbindlich. Dazu gehören das weiße Brautkleid, ein offizielles Verlobungsinterview, ein Hochzeitsfoto und die Zustimmung des Monarchen zur Eheschließung. Auch nach der Trauung gibt es klare Abläufe, etwa zwei Empfänge am selben Tag.
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Wie „Marie Claire“ berichtet, wurden viele dieser Traditionen bei den Hochzeiten von Queen Victoria, Charles und Diana sowie William und Kate sichtbar. Bei Harry und Meghan zeigte sich später, welche Vorgaben fortgeführt wurden und wo das Paar davon abwich.
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Dass royale Bräute in Weiß heiraten, geht auf Queen Victoria im Jahr 1840 zurück. Ebenfalls fest verankert ist ein Brautstrauß mit einem Zweig Myrte, einer Pflanze, die als „Kraut der Liebe“ gilt. Auch eine Tiara gehört für royale Bräute üblicherweise zur Hochzeit.
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Traditionell legen royale Bräute ihren Strauß zudem am Grab des Unknown Warrior in der Westminster Abbey ab. Diese Praxis geht auf die spätere Queen Mother zurück. Meghan und Harry heirateten jedoch in der St. George’s Chapel in Windsor Castle und folgten diesem Teil des Ablaufs daher nicht.
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Als klassischer Ort für royale Trauungen gilt die Chapel Royal im St. James’s Palace. William und Kate heirateten in der Westminster Abbey, Harry und Meghan in Windsor. Nach der Trauung zeigen sich Frischvermählte und die Familie meist öffentlich und küssen sich vor der Menge.
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Auch bei der Hochzeitstorte gibt es eine klare Linie: Häufig werden zwei Torten serviert, und traditionell ist Fruchtkuchen vorgesehen. Harry und Meghan entschieden sich stattdessen für eine Frühlings-Torte mit Zitrone und Holunderblüte.
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Zu den beständigen Regeln gehört auch der Ehering aus walisischem Gold. Diese Tradition begann 1923 bei der Hochzeit der späteren Queen Mother. Für royale Männer ist außerdem Militäruniform bei der Trauung üblich, da der Militärdienst lange als fester Bestandteil des Lebens im Königshaus galt.
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Hinzu kommen klar benannte Rollen für Kinder und Begleiter: Es gibt Page Boys und Brautjungfern, während royale Bräutigame traditionell eher einen „Supporter“ als einen Trauzeugen hatten. William wich davon ab und machte Harry zu seinem Best Man. Später entschied auch Harry sich für William in dieser Rolle.
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Vor einer royalen Hochzeit braucht es die formale Erlaubnis des Monarchen. Grundlage war der Royal Marriages Act von 1772. Vor ihrer Hochzeit traf Meghan die damalige Queen Elizabeth II. mehrfach, bevor Harry den Antrag machte. Danach unterzeichnete die Monarchin das Instrument of Consent.
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Laut marieclaire.com bezahlt die königliche Familie die Hochzeit außerdem selbst. Während der Zeremonie sitzt die Familie des royalen Bräutigams auf der rechten Seite der Kirche. Hinzu kamen lange religiöse Vorgaben: Der Act of Settlement von 1701 untersagte Ehen mit Katholiken. Meghan ließ sich vor der Trauung in die Church of England taufen.
Royale Hochzeiten folgen strengen Regeln: von weißem Kleid und Myrte bis zur Zustimmung des Monarchen. Daran mussten sich Diana, Charles, Kate, William und Co. halten.