Die norwegische Königsfamilie steht weiter unter großem Druck. Nach dem Tod von Harald V. wurde Haakon am Dienstag im Parlament als neuer König vereidigt, doch seine Frau Mette-Marit konnte nicht teilnehmen. Der Palast hatte zuvor mitgeteilt, dass bei der 53-Jährigen nach ihrer Lungentransplantation erneut Komplikationen aufgetreten seien. Ihr behandelnder Arzt Are Holm erklärte, die Königin müsse deshalb den Tag über beobachtet werden. Kurz nach dem Termin in Oslo fuhr Haakon mit ihr ins Rikshospitalet.

Haakon fährt Mette-Marit selbst ins Rikshospitalet

Wie seher.no berichtet, brachte der neue König seine Frau nach der Vereidigung persönlich ins Krankenhaus. Bilder zeigten das Paar bei der Ankunft in einer dunklen Range Rover, Haakon saß am Steuer, Mette-Marit auf dem Rücksitz. Rund eineinhalb Stunden später verließ er die Klinik zunächst allein. Ob sie über Nacht dort bleiben musste, war zunächst nicht bekannt. Später kehrte er jedoch zurück, und beide fuhren am Abend gemeinsam vom Krankenhaus weg.

Arzt Are Holm nennt Komplikationen nach Transplantation

In der Mitteilung des Königshauses hieß es, Komplikationen nach einer Lungentransplantation seien nicht ungewöhnlich. „Die Königin hatte seit der Operation mehrfach Komplikationen, auch heute. Sie muss daher den ganzen Tag über unter Beobachtung bleiben“, so Are Holm in einer Pressemittelung. Ein neues Update zum Gesundheitszustand gab es zunächst nicht. 2018 war bei Mette-Marit eine seltene Lungenfibrose festgestellt worden. Im Juni 2026 verschlechterte sich ihr Zustand, sie kam auf die Warteliste für eine Spenderlunge und wurde wenige Wochen später im Osloer Rikshospitalet transplantiert.

Öffentliche Termine waren zuletzt stark eingeschränkt

Der Palast hatte bereits früher erklärt, dass sich die Königin weiter in der Rekonvaleszenz befinde und nur eingeschränkt an offiziellen Terminen teilnehmen könne. Am Montag war sie noch bei der Überführung von Haralds Sarg im Schloss dabei. Danach zeigte sie sich auf dem Schlossplatz gemeinsam mit Haakon, Märtha Louise und Sonja, wo Blumen und Kerzen für den verstorbenen König lagen. Beim Trauergottesdienst für Harald V. in Asker am Sonntag fehlte sie dagegen.