Prinzessin Kate (44) ist zurück auf internationalem Parkett. Bei ihrem Besuch in Reggio Emilia in Norditalien zeigte sich die Princess of Wales so herzlich und präsent wie lange nicht. Es war ihr erster Auslandsauftritt seit ihrer Krebsdiagnose, und genau deshalb wurde dieser Termin mit besonderer Spannung verfolgt.

Prinzessin Kate spricht Kinder in Italien direkt an

Die 44-Jährige suchte nicht die Distanz, sondern sofort den Kontakt zu den Menschen vor Ort. Vor allem Kinder standen bei dem Besuch im Mittelpunkt, passend zu Kates langjährigem Einsatz für frühe Bildung und kindliche Entwicklung.

Schon kurz nach ihrer Ankunft ging Kate auf eine Gruppe von Vorschulkindern zu, beugte sich zu ihnen herunter, lächelte und nahm sich Zeit für kleine Gespräche. Dabei wechselte sie sogar ins Italienische. „Ich spreche ein bisschen Italienisch. Wie heißt du? Ich bin Catarina“, sagte Kate laut „Bild“.

Der Moment wirkte locker und persönlich. Dass sie sich selbst mit einer italienischen Variante ihres Namens vorstellte, kam bei den Kindern offenbar bestens an. Aus Catherine Elizabeth Middleton wurde für diesen Besuch kurzerhand „Catarina“.

Kate erinnert mit Sprachgefühl an ihre Zeit in Florenz

Ganz fremd ist ihr die Sprache nicht. Im Jahr 2000 verbrachte Kate mehrere Monate in Florenz, noch bevor sie ihr Studium in St. Andrews begann und dort Prinz William kennenlernte. Diese frühe Verbindung zu Italien war bei dem Termin deutlich zu spüren.

Eine fünfjährige Schülerin schilderte den Austausch besonders begeistert: „Sie hat mich auf Italienisch nach meinem Namen gefragt. Sie sprach sehr gut Italienisch“, so Alice laut „Express“. Auch Lehrerin Roberta Marzi lobte Kates Auftreten und ihre sicheren Sprachkenntnisse.

Reggio Emilia ehrt Kate für ihren Einsatz für Kinder

Im Rathaus von Reggio Emilia wurde der royale Besuch noch offizieller. Bürgermeister Marco Massari verlieh Kate das „Primo Tricolore“, die höchste Auszeichnung der Stadt. Gewürdigt wurde damit ihr jahrelanger Einsatz für Kinder und Bildung. „Was für eine Ehre. Ich bin sehr dankbar“, sagte Kate laut „Gala“.

Danach traf sie auch die „Nonnas“ der Stadt, jene Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg am Aufbau des Reggio-Emilia-Bildungskonzepts mitwirkten. Kate hörte aufmerksam zu, sprach mit den Seniorinnen und zeigte großes Interesse an ihrer Arbeit.

Zum Abschluss: Prinzessin Kate bereitet Pasta zu

Ein Programmpunkt durfte in Italien selbstverständlich nicht fehlen: die traditionelle Pasta-Zubereitung. Im idyllisch gelegenen Agriturismo „Al Vigneto“ hatte Kate gemeinsam mit einem erfahrenen Profi frische Nudeln für ein gemeinsames Mittagessen hergestellt.

Bei ihrem letzten Termin in Italien nahm sie sich Zeit, die vielen Eindrücke und Gespräche der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Zunächst wurde jedoch kräftig gearbeitet: Der Nudelteig wurde sorgfältig geknetet, anschließend durch die Pastamaschine verarbeitet und schließlich mit einer köstlichen Füllung zu Ravioli geformt.

Spätestens dabei zeigte Prinzessin Kate, dass sie sich keineswegs vor praktischer Arbeit scheute. Wer zuvor angenommen hatte, eine Prinzessin würde sich nicht die Hände schmutzig machen, wurde hier eindeutig eines Besseren belehrt.