Herzogin Meghan hat ihrer Australien-Reise mit Prinz Harry einen weiteren viel diskutierten Termin hinzugefügt. Die Herzogin von Sussex erschien unangekündigt in einem Studio in Melbourne und stand dort plötzlich in der Sendung „MasterChef“ neben den Juroren Jean-Christophe Novelli, Poh Ling Yeow und Sofia Levin.

Ihr Auftritt war zuvor nicht im offiziellen Reiseplan aufgeführt. Beim Betreten des Sets begrüßte sie die Runde freundlich mit den Worten: „Ich freue mich sehr, hier zu sein“, so Meghan laut Daily Mail. Kurz darauf bestätigte Sender Channel 10 den Gastauftritt mit Bildmaterial und ersten Szenen aus der Küche.

Herzogin Meghan wird mit vollem royalen Titel angekündigt

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt die Art, wie Meghan in der Sendung vorgestellt wurde. In einer Vorschau sagte Jurorin Poh Ling Yeow: „Wir hatten schon Küchenadel hier, aber nichts wie das. Bitte begrüßt bei MasterChef Australia die Herzogin von Sussex, Meghan Markle.“ 

Das ist bemerkenswert, weil Meghan bei anderen Terminen der Reise deutlich lockerer auftrat. Bei einem Besuch in Melbourne soll sie Unterstützern sogar vorgeschlagen haben, sie einfach „Meg“ zu nennen. Im TV-Studio fiel nun dagegen die vollständige royale Anrede.

Kritische Stimmen nach dem Gastauftritt in Melbourne

In sozialen Netzwerken reagierten viele Zuschauer skeptisch auf die Entscheidung des Senders. Zahlreiche Kommentare stellten infrage, warum ausgerechnet Meghan eine Gastrolle in der Kochshow erhielt. Kritiker argumentierten, der Fokus werde damit von den Kandidaten und vom Kochen selbst wegverlagert.

Einige langjährige Fans schrieben, die Sendung verliere dadurch an Glaubwürdigkeit. Andere kündigten an, die neue Staffel gar nicht erst einzuschalten. Der Sender wollte mit der Ankündigung Interesse wecken, doch online überwogen zunächst deutlich die kritischen Reaktionen auf die Personalie.

Inhaltlich ist der Auftritt für Meghan nicht völlig fachfremd: Sie beschäftigt sich seit Jahren öffentlich mit Kochen und Lifestyle-Themen, wie schon in ihrer Netflix-Serie „With Love, Meghan“.

Australien-Reise von Harry und Meghan steht unter Druck

Der TV-Termin fällt in eine ohnehin intensiv beobachtete Reise von Harry und Meghan durch Australien. Neben Medienauftritten und privaten Terminen wird dort auch über Sicherheitskosten diskutiert. Polizeibehörden in mehreren Bundesstaaten bestätigten Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit, äußerten sich aber nicht klar dazu, wer die Ausgaben am Ende trägt.

Genau das sorgt für zusätzlichen Unmut. Denn das Paar hatte betont, dass die Reise privat finanziert werde. Sicherheitsexperten verweisen allerdings darauf, dass bei Besuchen dieser Größenordnung meist private Teams und staatliche Kräfte zusammenarbeiten müssen.

Meghan zwischen Familienname Sussex und öffentlicher Debatte

Auch die Frage, wie Meghan angesprochen werden möchte, begleitet diese Reise. Vor ihrer Ehe war sie weltweit unter ihrem Geburtsnamen Markle bekannt, inzwischen betont sie jedoch häufiger die Bedeutung von Sussex als Familiennamen.