Elvis Presleys (†42) Todesursache war Anlass für viele Spekulationen und Verschwörungstheorien. Der Musiker wurde am 16. August 1977 von seiner Verlobten Ginger Alden tot im Badezimmer auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee, aufgefunden. Die Nachricht vom Tod des King of Rock'n'Roll schockierte Fans sowie Freunde und Familie der Musiklegende gleichermaßen.
Elvis Presley: Bestattungschaos nach seinem Tod
Zunächst wurde Elvis Presley zwei Tage später auf dem Forest Hill Friedhof neben seiner Mutter bestattet. Da dann jedoch versucht wurde, den Leichnam des Entertainers zu entwenden, wurde er daraufhin im Meditationsgarten auf Graceland beigesetzt.
Noch im Monat seines Todes wurden als vorläufige Todesursachen plötzlicher Herztod und Arrhythmie angegeben. Zwei Monate später waren alle Untersuchungen beendet. Es wurde festgestellt, dass Elvis Presley an einer hypertensiven Herzkrankheit, also chronischem Bluthochdruck, gestorben war.
Elvis Presleys Todesursache sorgte für einen Rechtsstreit
Einige Pathologen legten aber Einspruch ein, denn laut ihren toxikologischen Tests sei die Todesursache der Musiklegende Polypragmasie gewesen. Er habe zu viele Medikamente eingenommen. Die Folge war ein Expertenstreit, der sogar vor Gericht ging und über 20 Jahre andauerte.
Dem Büro des Leichenbeschauers wurde vorgeworfen, Sachverhalte vertuscht und den Totenschein gefälscht zu haben. Deswegen wurde der unabhängige Pathologe Dr. Joseph Davies 1994 damit beauftragt, die Todesursache Elvis Presleys noch einmal zu untersuchen.
Das Ergebnis: Medikamente haben keine Rolle bei dem plötzlichen Tod der Musiklegende gespielt. Die ursprüngliche Diagnose der hypertensiven Herzkrankheit wurde bestätigt.
Über Elvis Presleys Todesursache diskutiert man trotzdem bis heute. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass seine chronische Darmerkrankung, die auf Morbus Hirschsprung deutete, wesentliche Schuld am Tod des Entertainers trägt.
Elvis' unglaubliche Karriere
Geboren am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi, begann Elvis' Karriere in bescheidenen Verhältnissen. Schon früh zeigte sich seine musikalische Begabung, als er im Alter von zehn Jahren an einem Talentwettbewerb teilnahm und seine erste Gitarre erhielt. Diese frühen Jahre formten den Künstler, der später die Musikwelt revolutionieren sollte.
Elvis Presleys Durchbruch kam 1956, als er mit seiner einzigartigen Mischung aus Rockabilly, einer Fusion aus Country und Rhythm and Blues, die Bühnen eroberte. Sein unverwechselbarer Stil und seine Bühnenpräsenz machten ihn schnell zu einem Star. Der Song „Heartbreak Hotel“ war sein erster großer Hit und erreichte Platz eins der Pop-Charts. Mit Hits wie „Hound Dog“ und „Don't Be Cruel“ setzte er neue Maßstäbe und etablierte sich als führende Figur der Rock 'n' Roll-Bewegung.
Ende der 1950er-Jahre wurde Presley zum Militärdienst eingezogen, was seine Karriere jedoch nicht beeinträchtigte. Nach seiner Rückkehr aus Deutschland setzte er seine Karriere fort und spielte in zahlreichen Filmen mit, darunter „Jailhouse Rock“ und „King Creole“.
Comeback und die glorreichen Jahre
Die späten 1960er-Jahre markierten einen Wendepunkt in Presleys Karriere. Sein TV-Special „Elvis“ im Jahr 1968 war ein triumphales Comeback, das ihn erneut ins Rampenlicht rückte. Die folgende Konzertserie in Las Vegas machte ihn zur Legende. Der King of Rock 'n' Roll bewies, dass er immer noch das Publikum begeistern konnte. Sein Konzert „Aloha from Hawaii“ 1973 war ein weltweites Ereignis, das den internationalen Superstar-Status von Presley festigte.