• Starke Schneefälle ab 8. Dezember
  • Regionale Unterschiede beim Wintereinbruch
  • Glatte Straßen zwischen dem 2. und 3. Advent

Ein Wintereinbruch kündigt sich in Deutschland an, und die Frage, wann und wo die starken Schneefälle zuerst einsetzen, beschäftigt viele. Laut Dominik Jung, Diplom-Meteorologe von "wetter.net", "erwarten wir nach dem Sturm am Samstag eine Winddrehung am 2. Advent. Der Wind dreht dann auf nordwestliche Richtungen und damit werden dann kalte Luftmassen nach Deutschland geführt."

Diese Wetterlage führt dazu, dass der Schneefall am späten Sonntagnachmittag des 8. Dezember in Baden-Württemberg und Bayern beginnt. Bis Montagmorgen könnten diese Regionen bereits von einer dichten Schneedecke bedeckt sein. Die Schneefallgrenze wird zwischen 200 und 400 Metern liegen, was ein Schneechaos am Montagmorgen erwarten lässt.

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Regionale Unterschiede beim Wintereinbruch

Die Schneefallgrenze bleibt auch am Montag, dem 9. Dezember, und Dienstag, dem 10. Dezember, variabel. Sie liegt zwischen 200 und 400 Metern, kann aber auch auf 500 Meter ansteigen. Oberhalb dieser Höhenlage wird die Schneedecke langsam wachsen, während es darunter meist nass und matschig bleibt.

Besonders in den Nächten ist Vorsicht geboten, da die Temperaturen in vielen Gebieten nahe dem Gefrierpunkt liegen und es bis auf –10 Grad in höheren Lagen und über Schnee absinken kann. Dies erhöht das Risiko von Glätte auf Straßen und Gehwegen erheblich.

Glatte Straßen zwischen dem 2. und 3. Advent

Die Gefahr von Straßenglätte wird zwischen dem 2. und 3. Advent ein ständiger Begleiter sein. "Höchste Zeit für Winterreifen", mahnt Dominik Jung. Die Temperaturen sinken in den Nächten nahezu überall in den Frostbereich, was zu vereisten Straßen führen kann. Obwohl die Intensität der Schneefälle noch unklar ist, bleibt das Risiko von glatten Straßen bestehen, was sowohl Autofahrer als auch Fußgänger beachten sollten.