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1. Juni 2017 - 15:33 Uhr / Manuela Hans

Schauspieler war drogenabhängig

GZSZ-Eric Stehfest: „Chris‘“ Schicksal erinnert ihn an seinen eigenen Entzug
Eric Stehfest

Eric Stehfest spielt in der RTL-Soap GZSZ den „Chris Lehmann“

Bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ muss „Chris“ momentan einiges einstecken und eine harte Zeit durchleben. Darsteller Eric Stehfest weiß dabei ganz genau wie sich seine Rolle fühlt, denn der Schauspieler musste selbst schon einen Entzug durchmachen und fühlt sich durch die Szenen an diese schwierige Zeit zurückerinnert.

Bei GZSZ durchlebt „Chris“ eine schwere Zeit. Nachdem er zusehen musste, wie seine große Liebe „Sunny“ (Valentina Pahde, 22) seinen intriganten Bruder „Felix“ (Thaddäus Meilinger, 35) geheiratet hat, wird er von diesem und „Gerner“ (Wolfgang Bahro, 56) in eine Psychiatrie eingewiesen. Vollgepumpt mit Tabletten kann „Chris“ keinen klaren Gedanken mehr fassen und wird als psychisch krank abgestempelt. Wie schwer dies ist, weiß „Chris“-Darsteller Eric Stehfest (27) dabei selbst am besten.

Der Schauspieler war selbst drogenabhängig und versuchte damit Dinge zu kompensieren. Doch während seines Schauspielstudiums kam die Wende und Eric Stehfest holte sich Hilfe und ist seit sechs Jahren clean. Über seine Rolle und die Dreharbeiten dazu sagt er gegenüber RTL: „Ich selber habe mich ja freiwillig eingewiesen. ‚Chris Lehmann‘ wurde gezwungenermaßen eingewiesen. Er versucht verzweifelt, einen Weg nach draußen zu finden.“ 

Die Dreharbeiten selbst erinnern Eric Stehfest an seine Vergangenheit. Als seine Rolle von Pflegern an ein Bett gefesselt wird, erinnert sich der Schauspieler an seinen eigenen Klinikaufenthalt und sieht nicht nur die Bilder vor sich, sondern hört auch die Schreie. Dabei ist es kaum vorstellbar, was Eric Stehfest in dieser schlimmen Zeit durchmachen musste.