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Serien, die aus unsinnigen Gründen abgesetzt wurden

David Boreanaz in „Buffy“
17. November 2019 - 07:29 Uhr / Lisa Levkic

Wenn für Serien die letzte Klappe fällt, kann man davon ausgehen, dass irgendetwas schiefgelaufen ist – hohe Produktionskosten, langweiliger Plot, schlechte Quoten. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Wir zeigen euch Serien, deren Absetzung uns einfach nur den Kopf schütteln lässt.

Jede Serie wird irgendwann abgesetzt – manche früher, manche später. Wenn Formate schon nach wenigen Staffeln abgesägt werden, waren diese wohl nicht beliebt genug. Das ist ein Trugschluss, der für einige Serien gilt. Denn so manch ein Format wurde aus abstrusen Gründen eingestellt.

Angel – Jäger der Finsternis: Absetzung trotz guter Quoten

Spin-Offs haben es nie leicht. Umso überraschender, dass sich „Angel – Jäger der Finsternis“ großer Beliebtheit erfreute. Der „Buffy – Im Bann der Dämonen“-Ableger verbuchte fünf Staffeln sogar eine Quoten-Steigerung.

Doch Schöpfer Joss Wheden machte einen großen Fehler. Er verlangte eine vorzeitige Verlängerung, daraufhin setzte der Sender „WB“ das Format ab. Das Serienuniversum der Vampirjägerin ist allerdings immer noch wahnsinnig beliebt. So soll „Buffy“ ein Reboot bekommen.

„Firefly“ wegen Senderfehler abgesetzt

Die Kult-Serie „Firefly“ hatte im Gegensatz dazu bei ihrer Erstausstrahlung schlechte Einschaltquoten. Das lag aber nicht an der Serie selbst, sondern am Sender Fox.

Dieser strahlte die Folgen nämlich nicht der Reihe nach aus, sondern zeigte die zweite Episode vor der Pilotfolge. „Firefly“ wurde bereits nach elf Folgen abgesetzt, ohne dass die restlichen drei Episoden ausgestrahlt wurden.

Zu uncoole Figuren?

Eine weitere kurzlebige Serie, die erst nach ihrer Ausstrahlung zum Kult wurde, war „Voll daneben, voll im Leben“. Das Jugenddrama, das Stars wie Seth Rogen, James Franco und Jason Segel groß rausbrachte, wurde nach nur einer Staffel beendet.

Die Figuren waren dem Sender NBC nicht cool genug. Außerdem empfand der Sender die Storylines als nicht glücklich genug. Dabei war es das, was den Charme der Serie ausmachte.