Neun Jahre lang gehörte Schauspielerin Annett Renneberg als Dr. Maria Weber zu den prägenden Gesichtern von „In aller Freundschaft“. Nun endete ihre Zeit in der ARD-Serie mit einem dramatischen Kapitel, das viele Fans getroffen hat.
Die 48-Jährige blickt dennoch mit großer Wärme auf ihre Jahre in der Sachsenklinik zurück. Sie macht deutlich, wie intensiv die Zusammenarbeit am Set war, wie sehr ihr die Figur ans Herz gewachsen ist und warum dieser Abschied für sie gleichzeitig schmerzhaft und stimmig wirkt.
Annett Renneberg spricht über neun Jahre in der Sachsenklinik
Renneberg beschreibt ihre Zeit bei der Produktion als außergewöhnlich positiv. „In all den neun Jahren gab es keinen Tag, an dem ich dachte, ich möchte hier nicht drehen!“, sagte Annett Renneberg laut MDR.
Besonders die enge Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen habe diese Jahre geprägt. Vor allem mit Julian Weigend, der ihren Ehemann spielte, sei durch die gemeinsamen Szenen noch einmal eine besondere Nähe entstanden.
Zugleich betont sie, dass sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe. Ganz loslassen könne sie die Serie ohnehin nicht, weil ihre Figur in der Geschichte Familie zurücklässt: „Meine Seele wird hier noch ein bisschen rumspuken“, machte sie deutlich.
Auch für die Fans hat sie rührende Worte: „Ich danke euch, dass ihr der Figur so viele Jahre zugeschaut habt. [...] Ich bin euch dankbar, dass ihr immer an meiner Seite wart [...].“
Annett Renneberg über ihren Abschied
Die Dreharbeiten für die letzte Folge der Schauspielerin in der Serie ist bereits über ein halbes Jahr her. Im „Brisant“-Interview erklärt sie: „Es ist so ein laaanger Abschied. Der Abschied während der Dreharbeiten, dann der letzte Drehtag. Dann war eine Weile Pause mit Ruhe. Und jetzt, durch die Folgen, die ausgestrahlt werden, das zieht sich ja auch schon seit einigen Wochen. Es ist alles nochmal lebendig und ich bin ganz froh, wenn ich da einen Haken dran machen kann.“
Neue Aufgaben für Schauspielerin
Nach ihrem Aus bei „In aller Freundschaft“ bleibt Annett Renneberg aber nicht untätig. Sie will sich vor allem auf ihr Familienleben auf ihrem Bauernhof konzentrieren: „Ich tausche dann die normalen Schuhe gegen die Gummistiefel. [...]
Und weiter. „Ja, ich packe mit an und genau das will ich viel mehr machen. Ich war sehr viel unterwegs die letzten Jahre und möchte jetzt viel mehr vor Ort auch sein und mich einbringen.“