Sieben Jahre lang prägte Schauspielerin Lara Mandoki als Kommissarin Karina Szabo den „Erzgebirgskrimi“, nun endet dieses Kapitel. Ihren Abschied begründete die 36-Jährige klar: „Ich verlasse die Erzgebirgskrimi-Reihe, um mich künftig vermehrt auch anderen Projekten widmen zu können“, so Lara Mandoki laut „Bunte“.
Ein letztes Mal wird sie noch in „Hexenjagd“ an der Seite von Kai Scheve zu sehen sein, ein Sendetermin steht dafür noch aus.
Lara Mandoki dreht noch für „Hexenjagd“
Für Fans der Reihe ist der Abschied damit noch nicht sofort vollzogen. Bis Ende des Jahres wird Lara Mandoki weiterhin in Ausgaben der ZDF-Krimireihe zu sehen sein, bevor sie die Rolle endgültig abgibt. Danach übernimmt ein neues Gesicht den Part an der Seite von Hauptkommissar Robert Winkler, gespielt von Kai Scheve.
Schon im Sommer 2025 war kommuniziert worden, dass Mandoki die Serie verlassen wird. Nun ist auch die Nachfolge geregelt. Parallel dazu arbeitet das ZDF bereits an weiteren Filmen, die erneut in der Region rund um Hohenstein-Ernstthal entstehen und die Reihe personell wie inhaltlich neu aufstellen.
Mathilda Switala wird Janne Böhm
Künftig ermittelt die Berliner Kommissarin Janne Böhm im Erzgebirge. Verkörpert wird sie von Schauspielerin Mathilda Switala, die damit ihre erste große durchgehende TV-Rolle übernimmt, wie „kino.de“ berichtet.
Gemeinsam mit Kai Scheve steht sie für die neuen Folgen „Tödliches Verdrängen“ und „Ich bin Old Shatterhand“ vor der Kamera, die voraussichtlich 2027 im ZDF ausgestrahlt werden.
Switala war bislang vor allem in Berliner Theaterproduktionen sowie in kleineren Film- und Serienrollen zu sehen. 2024 spielte sie unter anderem in Karoline Herfurths „Wunderschöner“ sowie in einer Episode der Joyn-Serie „Der Upir“ mit.
„Tödliches Verdrängen“ führt in die DDR-Vergangenheit
Der erste neue Fall beginnt mit dem Fund einer toten Touristin in einer Schlucht. Robert Winkler und Janne Böhm übernehmen die Ermittlungen und stoßen schnell auf zwei enge Freundinnen des Opfers. Im Verlauf des Falls rückt ein gemeinsames Kapitel aus der Vergangenheit in den Mittelpunkt: Alle drei Frauen waren einst im DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert. Das neue Ermittlerduo muss sich also direkt in einem komplexen Umfeld bewähren.
„Ich bin Old Shatterhand“ kreist um Karl May
Auch der zweite neue Film setzt auf ein markantes Milieu. In einer Höhle bei Hohenstein-Ernstthal entdeckt ein Junge eine Leiche, woraufhin Winkler, Böhm und Gerichtsmedizinerin Elena Kulikova die Ermittlungen aufnehmen. Die Spur führt in die Welt der Karl-May-Anhänger. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein verschwundenes Manuskript des Autors mit dem Mord zusammenhängt.
Für den „Erzgebirgskrimi“ bedeutet das nach dem Abschied von Lara Mandoki keinen Stillstand, sondern eine neue Konstellation mit frischen Figuren und Fällen, die tief in regionale Themen eintauchen.