Bei „Die Küchenschlacht“ treten verschiedene Köche und Köchinnen gegeneinander an und zaubern dabei wunderbare Speisen. Doch was passiert eigentlich mit dem ganzen Essen wenn die Kameras aus sind und die Sendung im Kasten ist?

„Die Küchenschlacht“: Nichts wird verschwendet

Wie „Prisma“ berichtet, dürfen sich zunächst die Zuschauer im Studio über die Reste der gekochten Speisen freuen. Demnach bringt so mancher Fan sogar sein eigenes Besteckt mit. Für viele ist die Aussicht auf die Verkostung nach der Sendung sicher ein Anreiz für einen Besuch im Kochstudio.

Alle Zutaten, die dann noch übrig bleiben, werden gespendet. Laut „Prisma“ arbeitet die Produktion mit der Hamburger Organisation Alimaus, einer Tagesstätte für bedürftige und obdachlose Menschen, zusammen. Verschwendet wird am Ende also nichts.

Erfolgsgeschichte der „Küchenschlacht“

„Die Küchenschlacht“ gehört seit 2008 zu den festen Größen im ZDF-Nachmittagsprogramm. Was als Kochduell mit Hobbyköchen begann, wurde im Lauf der Zeit um zahlreiche Sonderausgaben erweitert. Die Sendung verlegte ihr Studio zeitweise sogar aufs Meer, brachte Kinder an den Herd, holte frühere Kandidaten zurück und ließ später auch prominente Gäste gegeneinander antreten. 

Zum 15-jährigen Bestehen gab es im Januar 2023 drei Spezialsendungen, die als „Küchenparty“ angelegt waren. Statt des üblichen Wettbewerbs kochten mehrere Profis und Juroren Gerichte aus ihrer Heimat, ergänzt durch Rückblicke auf die Geschichte der Sendung.

In all den Jahren kamen mehr als 4000 Folgen, tausende Hobbyköche und über 13.000 Gerichte zusammen. Für 2025 folgte dann mit „Die Küchenschlacht XXL“ erstmals eine 90-minütige Primetime-Ausgabe, eine weitere XXL-Folge läuft am 15. April sowie am 27. Mai 2026.

Gedreht wird „Die Küchenschlacht“ in einem Studio in Hamburg, wobei das Pensum enorm ist: An bis zu sechs Tagen am Stück werden die Folgen für bis zu fünf Ausstrahlungswochen aufgezeichnet.