Die Rückkehr von „Kommissar Rex“ bringt für Schauspieler Maximilian Brückner viel Aufmerksamkeit mit sich. Der neue Ermittler übernimmt eine Figur in einer Reihe, die viele Zuschauer seit den 90er-Jahren mit Tobias Moretti verbinden.

Entsprechend groß ist der Druck, einer vertrauten Sendung eine neue Richtung zu geben. Dabei verlief für den Hauptdarsteller der Neuauflage vor allem der Start alles andere als rund.

Maximilian Brückner spricht über Distanz zur eigenen Rolle

Die Aufmerkasamkeit, die Maximilian Brückner derzeit bekommt, scheint für ihn nicht ganz greifbar: „Gerade finde ich es eher komisch, mich auf den Plakaten überall zu sehen – das bin ja nicht ich, sondern meine Rolle“, sagte er der „Abendzeitung München“. Diese Trennung zwischen Person und Figur prägt offenbar auch seinen Blick auf die neue Aufgabe.

Hinter dem Reboot sieht der Schauspieler eine Nostalgie-Welle: „Ich glaube, die Leute wünschen sich einfach die 'gute, alte Zeit' zurück.“ Zugleich betont er, dass kein bloßes Kopieren geplant sei, sondern ein eigener Zugang zur bekannten Krimireihe.

Mit seinem Vorgänger Tobias Moretti möchte sich Maximilian Brückner dabei nicht vergleichen: „Ich glaube, dass man den Tobi Moretti und mich sowohl optisch als auch spielerisch so gar nicht miteinander vergleichen kann. Ich versuche es aber auf meine Art zu machen. [...] Was daraus wird, müssen die Zuschauer entscheiden.“

Hund Capo mochte Brückner beim Casting zunächst nicht

Besonders heikel war ausgerechnet der erste Kontakt mit Schäferhund Capo, der in der neuen Version Rex spielt.Ich war der einzige, mit dem er nicht einmal ein Foto machen wollte“, so Brückner.

Er schilderte das erste Treffen als völligen Fehlstart. Capo habe Abstand gehalten, sei weggelaufen und habe sogar Angst gezeigt. Nach Brückners Erinnerung stand der Einsatz damit kurz auf der Kippe. Die Situation wirkte umso ernster, weil der Hund mit anderen Beteiligten offenbar deutlich entspannter umging als mit ihm.

Hundetrainerin Renate machte aus dem Fehlstart ein Team

Erst zusätzliche Treffen abseits des eigentlichen Castings änderten die Lage. Brückner fuhr mehrfach zum Hof der Hundetrainerin, später kam auch das Team zu ihm. Mit der Zeit entstand Vertrauen, bis aus der schwierigen Konstellation doch noch ein eingespieltes Duo wurde: „Es war Liebe auf den zweiten Blick, aber jetzt ist es sogar umso intensiver.“

Sat.1 erzielt mit dem Rex-Comeback solide Werte

Auch bei den TV-Quoten wurde der Neustart genau verfolgt. Wie „dwdl.de“ berichtet, sahen 1,59 Millionen Menschen den ersten neuen Film in Sat.1. Das brachte dem Sender 7,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und starke 9,9 Prozent in der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Ob das Rex-Comeback so erfolgreiche weitergeht, wird sich zeigen.