Nach einer ungewöhnlich langen Pause meldet sich „Hubert ohne Staller“ mit wichtigen Neuigkeiten zurück. Die ARD hat bestätigt, dass die unterbrochene 13. Staffel im Herbst 2026 fortgesetzt wird. Direkt danach sollen auch neue Episoden der 14. Staffel laufen. Für das Publikum endet damit eine Phase, die viele verärgert hatte, weil bereits geplante Sendetermine gestrichen worden waren.

ARD setzt Hubert ohne Staller im Herbst 2026 fort

Während die Serie in Österreich ohne Unterbrechung weiterlief, mussten Zuschauer in Deutschland auf die restlichen Folgen warten. Nun steht fest: Die Krimireihe aus Oberbayern bleibt weiter Teil des Programms.

Wie „joyn.de“ berichtet, hat der Sender nicht nur die Rückkehr der offenen Episoden angekündigt, sondern auch gleich weitere Folgen in Aussicht gestellt. „Die Fortsetzung der 13. Staffel mit neuen Folgen startet im Herbst 2026", teilte die Pressestelle laut „joyn.de“ mit.

Außerdem sollen noch im selben Jahr die Episoden der 14. Staffel folgen. Die Dreharbeiten dafür sind bereits abgeschlossen. Auch darüber hinaus ist die Zukunft der Reihe gesichert, denn eine weitere Staffel ist in Planung. Die Serie zählt seit Jahren zu den verlässlichen Erfolgen im Vorabendprogramm der ARD.

Staffelteilung wegen Programmplanung am Mittwochabend

Viele Fans hatten sich gefragt, warum die laufende Staffel überhaupt unterbrochen wurde. Die ARD führt dafür ihre Programmstrategie an. Der Mittwochabend werde regelmäßig mit unterschiedlichen Formaten besetzt, damit mehr Abwechslung im Vorabend entsteht. Deshalb wurde die 13. Staffel aufgeteilt.

Der Sender sieht darin kein Problem für das Publikum, weil die Fälle jeweils in sich abgeschlossen sind. Wer die Wartezeit verkürzen will, bekommt schon früher Nachschub: Ab Juli laufen mittwochs Wiederholungen der elften Staffel im frühen Abendprogramm.

Michael Brandner und Christian Tramitz bei Dreh im Fokus

Parallel zu den guten Nachrichten zur Ausstrahlung geriet die Produktion selbst in die Schlagzeilen. Bei Dreharbeiten in Münsing wurde der Serien-Audi 80 kontrolliert, mit dem die Figuren von Christian Tramitz (70) und Michael Brandner (74) unterwegs sind.

Nach Informationen von „Bild“ soll das Kennzeichen des Fahrzeugs nicht zur Fahrgestellnummer gepasst haben. Dem Bericht zufolge war der Wagen auf einer öffentlichen Straße unterwegs. Die Polizeiinspektion Wolfratshausen bestätigte den Einsatz und prüft nun, ob Verstöße etwa gegen Zulassungsregeln oder das Pflichtversicherungsgesetz vorliegen.

Staatsanwaltschaft prüft den Fall um den Serien-Audi

Inzwischen liegt der Vorgang bei der Staatsanwaltschaft München II. Wie „t-online.de“ berichtet, spielt bei den Ermittlungen auch eine Rolle, ob die Straße zum Zeitpunkt der Kontrolle ordnungsgemäß für die Dreharbeiten gesperrt war. Unklar ist zudem, wer in dem Auto saß.

Die Produktionsfirma Entertainment Factory verwies auf den angemieteten Filmservice. Von dort kam der Hinweis, es könne sich womöglich um ein für Drehs montiertes Spiel-Kennzeichen gehandelt haben. Trotz dieses heiklen Zwischenfalls läuft die TV-Zukunft der Serie weiter: Nach Staffel 13 und 14 ist auch eine 15. Runde vorgesehen.