Seit 2014 läuft die Serie „Friesland“ mit Maxim Mehmet und Sophie Dal im deutschen TV. Doch wo werden die Krimis eigentlich gedreht?
Das sind die „Friesland“-Drehorte
Drehort der Serie „Friesland“ ist hauptsächlich mit circa 35.000 Einwohnern die Kreisstadt Leer in Ostfriesland. Die Stadt ist stark durch den Handel und die Seefahrt geprägt.
In der Altstadt von Leer befindet sich die Stadtbibliothek, die in der Serie die Polizeistation darstellt, der Imbiss „Frittenzeit“, der die Apotheke sein soll und die Kirchstraße, die in der Serie Drehort für das Bestattungsinstitut „Habedank“ darstellt.
Weitere Kulissen sind das Waagegebäude am Waageplatz an der Ecke Königstraße/Neue Straße und die Dr.-vom-Bruch-Brücke, von der man Rathaus und Waage sehen kann. Auch an der Uferpromenade wurde schon gedreht und gelegentlich beim Wilhelminengang neben der Stadtbibliothek.
Neben der Stadt Leer zählt auch das zur Gemeinde Jemgum gehörende Siel- und Fischerdorf Ditzum als Drehort. Davon erscheinen in der Serie oft der Hafen und die Kirche. Kulisse für Hafenaufnahmen ist auch der Hafen von Greetsiel, etwa 50 Kilometer nördlich von Leer. Die Kreisstadt Weener und die Insel Norderney wurden ebenfalls schon zum Schauplatz.
Wichtige Fakten rund um die Serie
„Friesland“ verbindet klassische Krimihandlung mit humorvollen Elementen. Im Mittelpunkt stehen die Polizistin Süher Özlügül und zunächst ihr Kollege Jens Jensen, der 2017 aus der Serie ausscheidet. Ihm folgt Henk Cassens, ein sportlicher, unkonventioneller Ermittler mit starkem Bezug zur Region.
Ergänzt wird das Ensemble durch Kriminalhauptkommissar Jan Brockhorst, Apothekerin und Hobby-Forensikerin Insa Scherzinger, ihren späteren Ersatz Melanie Harms sowie den Bestatter Wolfgang Habedank, der der Polizei inoffiziell zuarbeitet.
Die Reihe teilt sich ein Serienuniversum mit „Wilsberg“, inklusive Crossover-Folgen und wiederkehrender Anspielungen.