Im aktuellen Dschungelcamp öffnet sich Simone Ballack wie selten zuvor. An Tag sieben der RTL-Show spricht die 49-Jährige in einer Nachtwache mit Model Mirja du Mont über ihre Kindheit, den Kontaktabbruch zu ihren Eltern und den Tod ihres Sohnes Emilio.

Simone Ballack ohne Kontakt zu Mutter und Vater

Im Gespräch mit Mirja du Mont schildert Simone Ballack, dass sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern hat. Zu ihrer Mutter habe sie seit 14 Jahren keinen Bezug mehr, ihren Vater habe sie zuletzt bei der Beerdigung ihres Sohnes gesehen. „Meine Mutter hat mich ja rausgeschmissen, weil die nicht alle Latten am Zaun hat. Ich will auch gar keinen Kontakt mit ihr“, erzählt sie offen. Für sie sei diese Frau nicht mehr ihre Mutter, sondern „irgendeine Person, die ich nicht kenne“.

Scheidungskind mit belastender Kindheit

Im Dschungeltelefon geht Simone Ballack noch weiter zurück in ihre Vergangenheit. Sie berichtet, dass ihre Eltern sich scheiden ließen, als sie sieben Jahre alt war. Davor habe es zu Hause fast nur Streit gegeben. „Davor kann ich mich eigentlich nur an Krieg erinnern“, sagt sie. Zudem erzählt sie von ihrem Bruder, der sehr jung verstorben sei – ein Verlust, der die Familie schon damals schwer getroffen habe. Diese frühe Tragödie habe wie ein dunkler Schatten über allem gelegen. „Manche Dinge wiederholen sich halt im Leben, komischerweise“, so die 49-Jährige.

Die Nacht, in der Emilio starb

Besonders eindringlich schildert Simone Ballack die Nacht im August 2021, in der ihr Sohn Emilio in Portugal ums Leben kam, während sie selbst in Deutschland war. „In der Nacht, in der mein Sohn verstorben ist, habe ich das ja gefühlt. Ich wusste es“, erzählt sie. Sie habe nicht schlafen können, im Haus habe es lautes Klopfen und Hämmern gegeben, das sie nicht einordnen konnte. Kurz darauf klingelte das Telefon mit der Todesnachricht. „Da wusste ich, da war eine Energie, die noch nie da war“, so Simone. Ihr Glaube an Engel und Energien helfe ihr: „Da ziehe ich mir meine Kraft raus.“