In „Der Bozen-Krimi“ war Tobias Oertel in der Rolle des Matteo Zanchetti zu sehen. 2019 verabschiedete er sich endgültig von der Krimireihe. Doch was steckt hinter seinem Serien-Aus, das vielen Fans bis heute das Herz bricht?
„Der Bozen-Krimi“-Tobias Oertel: „Sinn nach Veränderung“
Laut Das Erste sei „Der Bozen-Krimi“-Star Tobias Oertel „froh und dankbar, Teil dieser erfolgreichen Reihe gewesen zu sein“. Er begründete seinen Ausstieg folgendermaßen: „So wie meine Figur Matteo Zanchetti nun beschließt, neue, andere Wege zu gehen, steht auch mir der Sinn nach Veränderung.“
Für ihn waren seine letzten Dreharbeiten „der Höhepunkt dieser wunderbaren Reise“ und er sei zufrieden damit, sich „genau zu diesem Zeitpunkt aus der Reihe zu verabschieden“.
Schwerer Abschied von Krimi-Reihe
Nicht nur der Abschied von seinen Kollegen und Kolleginnen, sondern auch vom Drehort fiel Tobias Oertel schwer:„Südtirol ist mir mit seinem Charme und seiner Lebensfreude über die letzten Jahre ein bisschen zur zweiten Heimat geworden. Das Dolce Vita und die tolle Zeit mit dieser außergewöhnlichen 'Bozen-Krimi'-Familie werde ich im Herzen bewahren.“
„Der Bozen-Krimi“-Kollegin Chiara Schoras hatte nur Gutes über ihren Spielpartner Tobias Oertel zu sagen: „Fünf Jahre haben Tobias und ich uns durch diese Reihe begleitet und sind gemeinsam mit den Herausforderungen gewachsen. Es war eine besondere Zeit! Ich bin dankbar für diese Erfahrung und wünsche Tobias von Herzen nur das Beste für seine Zukunft.“
Das macht Tobias Oertel heute
Während offenbar der Wunsch nach Veränderung hinter dem „Bozen-Krimi“-Aus von Tobias Oertel steckte, blieb er der Schauspielerei und vor allem dem Krimi-Genre weiterhin treu. So stand er danach unter anderem für die „SOKO“-Reihe vor der Kamera sowie für Produktionen wie „Letzte Spur Berlin“, „Ein starkes Team“ oder „Der Alte“.
Seit 2021 spielt er zudem die Hauptrolle in „Der Beschützer“, wo Personenschützer Jan Schäfer im Mittelpunkt steht. Nach dem großen Erfolg des ersten Films kommt Ende März 2026 ein zweiter Teil.
Im Interview mit „Quotenmeter“ erklärte Tobias Oertel zum neuen Film: „[...] Wir wissen, dass die Figur Jan Schäfer und die Geschichte viele Zuschauerinnen und Zuschauer berührt haben, und genau daran wollten wir anknüpfen. Unser Ziel war nicht, den ersten Film einfach zu wiederholen, sondern die Figur weiterzuentwickeln und ihr neue Facetten zu geben. Wenn man sich darauf konzentriert, eine gute Geschichte zu erzählen und die Figuren ernst zu nehmen, hilft der Erfolg des ersten Teils eher, als dass er belastet.“