Profitänzerin Christina Hänni wird in der neuen Staffel von „Let’s Dance“ nicht über das RTL-Parkett wirbeln – und das trifft die 35-Jährige hart. Sieben Jahre lang war die Tänzerin fester Teil der Show, tanzte sich an der Seite verschiedener Prominenter in die Herzen des Publikums und fand 2020 sogar die Liebe ihres Lebens: Sänger Luca Hänni.
Nun fehlt ihr Name im aktuellen Profi-Cast. In ihrem gemeinsamen Podcast „Don't worry, be Hänni“ spricht sie erstmals ausführlich darüber, wie sie von der Entscheidung erfuhr – und wie sie innerlich damit umgeht, plötzlich nicht mehr Teil des TV-Formats zu sein, das ihren Alltag so lange geprägt hat.
Christina Hänni erfuhr schon im Dezember von ihrem Aus
Christina Hänni wusste demnach bereits seit Mitte Dezember, dass sie in der kommenden Staffel nicht als Profitänzerin eingeplant ist. Öffentlich wurde die Entscheidung jedoch erst Ende Januar, als RTL den neuen Profi-Cast vorstellte. Für Christina war diese Zeit des Schweigens nicht einfach.
Direkt nach der Bekanntgabe zeigte sie sich in einem Facebook-Video „wirklich traurig“ und gestand, noch „keinen Plan“ zu haben, wie es für sie beruflich weitergehen soll. Im Podcast erzählt sie nun, dass sie fast erleichtert war, als RTL die Liste veröffentlichte – endlich musste sie das Geheimnis nicht mehr für sich behalten und konnte offen über ihre Gefühle sprechen.
Kein Streit mit RTL: „Kein böses Blut, kein Drama“
Rasch machten Spekulationen die Runde, ob hinter den Kulissen etwas vorgefallen sein könnte. Viele Fans wollten wissen, ob es Ärger mit der Produktion gegeben habe. Dem schiebt Christina entschieden einen Riegel vor. „Es ist einfach so, dass ich dieses Mal nicht dabei bin – ohne Grund, ohne irgendwas Bestimmtes“, erklärt sie.
Von einem Zerwürfnis könne keine Rede sein. Sie betont mehrfach: „Kein böses Blut […] Kein Streit, kein Drama, keine bösen Worte.“ Für sie sei es nicht entscheidend, eine detaillierte Begründung zu kennen: „Es würde die Sache nicht besser machen, wenn ich wüsste, warum.“ Stattdessen versucht sie, die Entscheidung zu akzeptieren und ihren Frieden damit zu machen.
Tiefe Verbundenheit zu „Let’s Dance“ bleibt
Trotz der Enttäuschung über ihre Pause spricht die Tänzerin voller Wärme über die Show, die sie seit 2017 geprägt hat. „Ich bin dieser Sendung einfach wahnsinnig verbunden“, sagt sie im Podcast. Ein schlechtes Wort über „Let’s Dance“ werde es von ihr „niemals“ geben.
RTL wiederum stellte gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ klar, dass die Nicht-Teilnahme in diesem Jahr „natürlich nicht das endgültige Aus“ für Christina bedeutet. Die Profi-Familie sei inzwischen sehr groß, man könne nicht in jeder Staffel alle Tänzerinnen und Tänzer berücksichtigen. Welche Profis dabei sind, hänge auch davon ab, welche Prominenten mitmachen – es müsse insgesamt harmonieren.
Pause als Chance: Neue Facetten von Christina
Anstatt sich in Grübeleien zu verlieren, richtet Christina den Blick nach vorne. Sie beschreibt ihre Auszeit als „große, große Chance“, dass Menschen „die anderen Facetten von Christina kennenlernen“. Seit ihrem 18. Lebensjahr habe ihr Jahresrhythmus fast ausschließlich aus Tanzprojekten bestanden. Nun will sie die neu gewonnene Freiheit nutzen, um herauszufinden: „Wer bin ich, was mache ich, wenn ich nicht in diesem positiven Hamsterrad bin, das mein Leben erfüllt hat?“
Gleichzeitig erinnert sie sich daran, was sie bereits hat: ihren Ehemann Luca, die gemeinsame Tochter, Gesundheit und berufliche Perspektiven. Und mit einem kleinen Hinweis macht sie vielen Fans Hoffnung: Wenn sie über ihre Zukunft bei „Let’s Dance“ spricht, legt sie die „Betonung auf dieses Jahr“.