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Frankreichs schönster Filmstar: So unglaublich sieht Isabelle Adjani mit 71 aus

Lisa Jakobs / 2. November 2026 - 11:20 Uhr

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Pinterest isabelle adjani
(© IMAGO/United Archives Keystone)

Isabelle Adjani

Im Sommer 1955 erblickt Isabelle Adjani das Licht der Welt in Paris. Ihr Vater stammte aus Algerien, während die Mutter aus Deutschland kam. In Gennevilliers wuchs Isabelle Adjani zweisprachig auf, Französisch und Deutsch prägten ihren Alltag ebenso wie die Ferien am Bodensee. Schon früh zeigte sich eine Begabung, die später ganz Frankreich verzaubern sollte.

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Pinterest isabelle adjani
(© IMAGO/Globe Entertainment)

Isabelle Adjani

Mit gerade einmal 17 Jahren gelang Isabelle Adjani in Robert Hosseins Inszenierung von „Bernarda Albas Haus“ der entscheidende Schritt auf die große Bühne. Noch im selben Jahr nahm die Comédie-Française sie auf, wo sie als Ondine und als Agnès in „Die Schule der Frauen“ für Aufsehen sorgte. Das Theater wurde zum Sprungbrett für eine der außergewöhnlichsten Karrieren des französischen Films.

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Pinterest isabelle adjani
(© imago images/KHARBINE-TAPABOR)

Isabelle Adjani

François Truffauts „Die Geschichte der Adèle H.“ machte Isabelle Adjani 1975 zum internationalen Leinwandstar. Für die Rolle erhielt sie den Darstellerpreis des National Board of Review sowie ihre ersten César- und Oscar-Nominierungen und war damit die bis dahin jüngste für einen Hauptdarstellerinnen-Oscar Nominierte. Der Film markierte den Beginn ihrer Zusammenarbeit mit renommierten europäischen Regisseuren.

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Pinterest isabelle adjani
(© imago images/KHARBINE-TAPABOR)

Isabelle Adjani

Werner Herzog besetzte Isabelle Adjani 1979 in „Nosferatu – Phantom der Nacht“ an der Seite von Klaus Kinski, einem Höhepunkt ihrer frühen internationalen Karriere. Im selben Jahr drehte sie „Die Schwestern Brontë“, vertrat mit dem Film Frankreich bei den Filmfestspielen von Cannes und brachte ihren ersten Sohn Barnabé Said zur Welt. Kameramann Bruno Nuytten, der Vater des Kindes, hatte sie bei den Dreharbeiten kennengelernt.

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Pinterest isabelle adjani
(© IMAGO/Bestimage)

Isabelle Adjani

Nach einer ersten Babypause kehrte Isabelle Adjani mit „Possession“ zurück und gewann dafür 1981 ihren ersten César als beste Hauptdarstellerin. Bereits bei den Filmfestspielen von Cannes hatte sie im selben Jahr den Darstellerpreis erhalten und sich gegen namhafte Konkurrentinnen wie Isabelle Huppert durchgesetzt. Der Doppelerfolg bestätigte ihren Rang als eine der gefragtesten Schauspielerinnen Europas.

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Pinterest isabelle adjani
(© imago images/Mary Evans)

Isabelle Adjani

An der Seite von Gérard Depardieu verkörperte Isabelle Adjani 1988 die Bildhauerin Camille Claudel, die unglückliche Geliebte Auguste Rodins, und holte dafür ihren dritten César sowie eine Oscar-Nominierung. Zusätzlich erhielt sie einen Silbernen Bären der Berlinale, 1990 folgte mit Depardieu der „Super-César“ als Schauspielerin des Jahrzehnts.

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Pinterest isabelle adjani
(© Getty Images)

Isabelle Adjani

In Patrice Chéreaus Historiendrama „Die Bartholomäusnacht“ spielte Isabelle Adjani 1994 die Titelfigur Margarete von Valois und wurde dafür mit ihrem vierten César ausgezeichnet. Parallel dazu führte ihre Beziehung zu Daniel Day-Lewis, die von 1989 bis 1994 andauerte, 1995 zur Geburt des gemeinsamen Sohnes Gabriel Kane. Der Erfolg bewies, dass Adjani auch nach Jahren der Leinwandpause nichts von ihrer Strahlkraft verloren hatte.

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Pinterest isabelle adjani
(© 2009 Getty Images)

Isabelle Adjani

Für ihre Rolle in „Heute trage ich Rock!“ erhielt Isabelle Adjani 2009 ihren fünften César als beste Hauptdarstellerin und stellte damit einen bis heute ungeschlagenen Rekord auf. Kein anderer Darsteller und keine andere Darstellerin hatte zuvor so oft die wichtigste Auszeichnung des französischen Films gewonnen. Damit unterstrich sie ihren Status als eine der prägendsten Figuren des europäischen Kinos.

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Pinterest isabelle adjani
(© 2018 Getty Images)

Isabelle Adjani

Öffentliche Auftritte wie bei den Filmfestspielen von Cannes 2018 wurden für Isabelle Adjani in späteren Jahren seltener, zogen aber stets große Aufmerksamkeit auf sich. Zuvor hatte sie sich privat neu orientiert: 2002 verlobte sie sich mit dem Musiker Jean-Michel Jarre, zwei Jahre später folgte jedoch die Trennung, eine Beziehung mit dem Chirurgen Stéphane Delajoux endete 2010.

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Pinterest isabelle adjani
(© 2026 Getty Images)

Isabelle Adjani

Im Jahr 2026 ist Isabelle Adjani 71 Jahre alt und gilt weiterhin als eine der prägendsten Gestalten des französischen Kinos. Noch heute ist ihre geheimnisvolle Schönheit ihr Markenzeichen. Auch in Sachen Karriere läuft es nach wie vor gut, zuletzt war Adjani 2025 in der Serie „Unter der schwarzen Sonne“ zu sehen.

Mit fünf Césars als beste Hauptdarstellerin hält Isabelle Adjani einen bis heute ungeschlagenen Rekord und gilt als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen Frankreichs. Geboren 1955 in Paris als Tochter eines algerischstämmigen Vaters und einer deutschen Mutter, wuchs sie zweisprachig auf und fand schon in jungen Jahren zum Theater.

Von der Comédie-Française über den Durchbruch mit „Die Geschichte der Adèle H.“ bis zu Welterfolgen wie „Camille Claudel“ und „Die Bartholomäusnacht“ prägte sie Jahrzehnte des europäischen Kinos. Wir blicken auf die Karriere von Isabelle Adjani zurück und verraten, wie die Schönheit heute aussieht.

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