Helene Fischer (41) steht derzeit auf großer „360-Grad“-Stadiontour und liefert Shows, die körperlich alles verlangen. Kurz vor den Konzerten in Köln spricht die Sängerin jedoch nicht nur über Vorfreude, Akrobatik und Musik, sondern auch über ihre Grenzen. Im Gespräch wurde deutlich, dass der Alltag zwischen Bühne, Familie und Organisation gerade Kraft kostet.

Sängerin Helene Fischer spricht über unterbrochene Nächte

Gleichzeitig wirkt die Blondine reflektiert und ehrlich. Gerade diese Mischung aus Disziplin, Selbstkritik und Energie zeigt, wie viel hinter den perfekt inszenierten Auftritten tatsächlich steckt. Wenige Tage vor den Auftritten im Rhein-Energie-Stadion wurde Helene Fischer sehr persönlich.

„Ich muss gestehen, die Nächte sind im Moment nicht so, wie man sich das normalerweise vorstellt, sondern sie werden öfter unterbrochen, sagte Helene Fischer gegenüber RTL. Auch ihr Wunsch klingt erstaunlich bodenständig.

Sie würde gern morgens aufstehen, in den Spiegel schauen und sich wieder richtig frisch fühlen. Im Alltag habe sie sich mit ihren Kindern verändert, sagte sie weiter. Sie sei strukturierter geworden und arbeite inzwischen mit To-do-Listen für die Woche.

Helene Fischer nennt ihre chaotische Seite ganz offen

Trotz neuer Struktur beschreibt sich die Sängerin selbst nicht als durchgeplant. Sie starte gern spontan in den Tag, erledige Dinge aber auch öfter erst kurz vor knapp. Dazu komme, dass sie Aufgaben nur schwer abgeben könne. Ihren eigenen Worten nach sei sie manchmal ein „Kontrolleti“ und könne damit auch anstrengend sein.

Als beste Eigenschaft nennt sie dagegen ihren Optimismus. Genau dieser Kontrast macht ihre Aussagen so nahbar: Auf der einen Seite Chaos und Kontrollwunsch, auf der anderen eine klare positive Haltung, mit der sie offenbar auch stressige Phasen meistert.

Helene Fischer verspricht in Köln eine Show wie einen Funpark

Trotz der anstrengenden Nächte richtet sich der Blick klar auf die kommenden Konzerte. Die Sängerin beschreibt ihre Show als etwas, das sich ständig weiterentwickelt und visuell wie musikalisch viel bietet. Laut RTL verglich sie das Ganze mit einem Funpark, in dem das Publikum eine gute Zeit haben werde.

Dazu passt auch die aufwendige Bühne in Köln: Erstmals steht im Stadion eine Center-Stage mitten im Innenraum. Das gewaltige Konstrukt ist mehrere Hundert Tonnen schwer, fast 25 Meter hoch und dreht sich im Kern.

Helene Fischer staunt mit Kraft und Akrobatik auf der Tour

Wie fit Helene Fischer trotz Belastung ist, zeigt auch ein aktueller Einblick hinter die Kulissen. In einem Video aus Frankfurt spricht sie mit ihrer Crew, die gerade Planks macht. Dabei verrät sie ihren eigenen Rekord von elf Minuten und setzt noch einen lockeren Satz hinterher, der im Raum für Gelächter sorgt.

Auch beim Tourauftakt in Dresden wurde ihre enorme Körperkraft sichtbar: Gemeinsam mit Thomas Seitel schwebte sie hoch über dem Publikum durch die Luft, während sie weiter sang. Wie „Focus“ berichtet, verbindet die Tour damit Gesang, Tanz und Akrobatik auf höchstem Niveau.