Verona Pooth erlebt derzeit bange Stunden: Während sie in Düsseldorf einen Gerichtstermin wahrnehmen musste, sitzt ihr jüngster Sohn Rocco (14) in Dubai fest – mitten in der angespannten Lage im Nahen Osten. Unternehmer Franjo Pooth machte sich direkt nach dem Prozess auf den Weg zu seinem Kind, doch die geplante Route geriet schnell durcheinander.

Auf Instagram schilderte Verona, dass ihr Mann zunächst über Istanbul und Kairo reisen sollte, dann jedoch in der Türkei strandete, weil ein Flug kurzfristig gestrichen wurde. Für die Familie begann damit ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit.

Verona Pooth berichtet von gescheiterter Flugroute

„Die Route, die er sich vorgenommen hat, hat nicht funktioniert“, erklärte die TV-Ikone auf ihrem Instagram-Kanal. Franjo sei am Vortag abgereist und habe in Istanbul „festgehangen“. Zwar sei er zunächst in eine Maschine nach Kairo gesetzt worden, doch kurz darauf wieder ausgeladen worden, weil der Flug annulliert wurde.

Hintergrund sind die massiven Einschränkungen im Luftraum der Region seit der Eskalation des Nahost-Konflikts. Für Verona bedeutet das: Warten und Hoffen, während ihr Mann irgendwo zwischen Europa und dem Golfstaat versucht, einen Weg zu ihrem Sohn zu finden. Nun fliegt er über den Oman und fährt dann mit einem Auto Richtung Dubai.

Rocco in Penthouse-Wohnung – Louisa weicht nicht von seiner Seite

Rocco befindet sich in der Penthouse-Wohnung der Familie in Dubai, wo er zur Schule geht. Allein ist der Teenager jedoch nicht: Bei ihm ist Louisa, die Freundin seines älteren Bruders Diego, sowie weitere Bekannte. Für Verona ist die Anwesenheit der 23-Jährigen ein großer Trost. „Sie ist einfach so gut zu ihm, so süß. Und sie beschützt ihn“, sagte die Moderatorin und fügte hinzu: „Ich bin so dankbar“. 

In einem kurzen Video auf Instagram zeigten Rocco und Louisa, dass sie gerade gefrühstückt hätten. Louisa berichtete zudem, die Explosionen in der Ferne würden weniger, was zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer bedeutet.

Angst vor Zuspitzung – Verona Pooth hofft auf Familien-Wiedersehen

Trotz dieser Momente der Erleichterung bleibt die Sorge groß. Verona erzählt, dass ursprünglich geplant war, dass sich Franjo, Rocco und Louisa direkt an der Grenze zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten treffen. Doch als sie hörte, dass zusätzlich Wasserreserven und Medikamente ins Auto gepackt wurden, sei die Angst schlagartig gewachsen: Das Paar wurde sich bewusst, wie schnell sich die Lage verändern kann.

„Ich wünsche mir nichts mehr, als dass alle gesund und sicher wieder zusammen sind“, betonte Verona. Nun zählt für die Familie jede Stunde, bis Franjo endlich in Dubai ankommt und sie wieder vereint sind.