Val Kilmer, der durch ikonische Rollen in Filmen wie „Top Gun“ und „Batman Forever“ bekannt wurde, ist 2025 im Alter von 65 Jahren verstorben. Seine Tochter, Mercedes Kilmer, bestätigte gegenüber der „New York Times“, dass er am 1. April an einer Lungenentzündung starb.

Persönlicher Kampf gegen den Krebs

Kilmers Gesundheitsprobleme wurden erstmals 2015 öffentlich, als er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. In einem Facebook-Post klärte er damals Gerüchte auf: „Ich habe keinen Tumor oder eine Tumoroperation gehabt.“ Später bestätigte er jedoch an Kehlkopfkrebs gelitten zu haben.

Trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen blieb er aktiv und erzählte seine Geschichte in der Dokumentation „Val“, die 2021 beim Cannes Film Festival Premiere feierte.

Val Kilmers Karrierehöhepunkte

Nach einer fundierten Ausbildung an der Juilliard School stand Val Kilmer zunächst in Shakespeare-Produktionen und am Broadway auf der Bühne, bevor 1984 mit der Komödie „Top Secret!“ der Sprung zum Spielfilm gelang. Internationale Bekanntheit folgte 1986 mit der Rolle des Kampfpiloten Iceman in „Top Gun“.

In den frühen 1990er-Jahren festigte Kilmer seinen Ruf mit der Verkörperung von Jim Morrison in „The Doors“ und Auftritten in „Tombstone“ und „Heat“. 1995 übernahm er in „Batman Forever“ die Rolle des Superhelden Bruce Wayne.

Später verlagerte sich seine Karriere zunehmend auf Nebenrollen und Fernsehproduktionen, darunter „Kiss Kiss, Bang Bang“ und „Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit“. Seine letzte Filmrolle hatte er 2023 in „Top Gun: Maverick“.

Vermächtnis und Familie

Val Kilmers persönliche und berufliche Erlebnisse, einschließlich seiner Ehe mit Joanne Whalley und seiner Arbeit an Kunstprojekten, zeugten von einem Leben voller Kreativität und Entschlossenheit. Er hinterließ seine Kinder Mercedes und Jack, die sein Vermächtnis weitertragen.

Doch auch nach seinem Tod wird die Schauspiellegende offenbar erneut in einem Film zu sehen sein und das dank künstlicher Intelligenz. So berichtet „Variety“, das Kilmer noch Jahre vor seinem Tod für den Film „As Deep as the Grave“ gecastet wurde.

Der Regisseur Coerte Voorhees erklärte in einer Mitteilung: „Es war sehr bedauerlich, dass sein damaliger Gesundheitszustand es ihm nicht erlaubte, diese Rolle zu spielen, die ihn spirituell und kulturell so tief angesprochen hatte. Wir fühlen uns geehrt, mit seiner Tochter Mercedes zusammenzuarbeiten, die ihre eigene Erfahrung als Filmemacherin einbringt, um diese Figur so zum Leben zu erwecken, wie wir es uns alle ursprünglich vorgestellt hatten.“ Wann der Film in die Kinos kommt, ist noch nicht bekannt.