Uwe Kockisch ist 2025 im Alter von 81 Jahren gestorben. Mit Rollen in Krimi und Drama prägte er das deutsche Fernsehen über Jahrzehnte. Das war die Todesursache des „Donna Leon“-Stars.
1 / 7
Die Nachricht vom Tod von Uwe Kockisch hat viele Menschen tief getroffen. Der Schauspieler starb am 22. Dezember 2025 im Alter von 81 Jahren in Madrid. Über viele Jahre gehörte er zu den prägenden Gesichtern des deutschen Fernsehens.
2 / 7
Seine Agentin bestätigte Uwe Kockischs Tod gegenüber der „Bild“. Zudem berichtete die Zeitung „Junge Welt“, dass der Schauspieler an den Folgen einer Lungenkrebserkankung gestorben sei.
3 / 7
Einem breiten Publikum war Uwe Kockisch vor allem als Commissario Brunetti in der ARD-Reihe „Donna Leon“ vertraut. In mehr als 20 Filmen verkörperte er den venezianischen Ermittler und wurde so zu einer festen Größe am Sonntagabend. Die Fälle aus der Lagunenstadt erreichten bis Ende 2019 regelmäßig ein Millionenpublikum. Schon zuvor hatte er sich in den 1990er-Jahren mit der Titelrolle in „Zappek“ einen festen Platz im gesamtdeutschen Fernsehen erarbeitet.
4 / 7
Neben seinen Krimierfolgen setzte Kockisch auch in anderen Produktionen markante Akzente. In der Serie „Weissensee“ spielte er von 2010 bis 2018 den Stasi-Offizier Hans Kupfer und erhielt für diese Rolle unter anderem den Deutschen Fernsehpreis. Auch in Filmen wie „Martha und Tommy“, „3½ Stunden“, „Das Mambospiel“ und „Rubinrot“ blieb er präsent.
5 / 7
Auch seine eigene Lebensgeschichte war von einschneidenden Erfahrungen bestimmt. 1961 versuchte der damals 17-Jährige mit Freunden, auf einem Kutter aus der DDR zu fliehen. Der Plan wurde verraten, Kockisch erhielt eine Haftstrafe von sechs Monaten. Später sprach er offen über diese Zeit und ihre Folgen. „Diese Monate haben mich zehn Jahre weitergebracht. Von dem, was ich damals erlebt habe, zehre ich heute noch“, sagte er der „Bild“.
6 / 7
Geboren wurde Uwe Kockisch am 31. Januar 1944 in Cottbus. Vor seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin arbeitete er zunächst als Tagebaumaschinist. Danach folgten Engagements in Cottbus, Chemnitz, am Maxim-Gorki-Theater und an der Schaubühne. Sein Filmdebüt gab er 1973 mit „Für die Liebe noch zu mager?“, in der DDR galt auch „Dein unbekannter Bruder“ als wichtiger Meilenstein. Nach der Wiedervereinigung setzte er seine Laufbahn erfolgreich fort.
7 / 7
Privat war er in zweiter Ehe mit Schauspielerin Christine Gautier verheiratet und hinterließ zwei Söhne. Seine letzten Jahre verbrachte er in Spanien. Uwe Kockisch ist bis heute unvergessen.
Uwe Kockisch ist 2025 im Alter von 81 Jahren gestorben. Mit Rollen in Krimi und Drama prägte er das deutsche Fernsehen über Jahrzehnte. Das war die Todesursache des „Donna Leon“-Stars.