Jochen Horst (64) kennen viele TV-Zuschauer noch immer als Kommissar Stefan Balko aus der Kultserie „Balko“. Nun macht er mit ganz anderen Bildern von sich reden: Bei der Premiere von der TV-Show „Die Verräter“ erschien der Schauspieler mit Krücken und wirkte deutlich eingeschränkt. Viele fragten sich sofort, was passiert war.
Jochen Horst erklärt den Unfall mit seiner Hündin
Wenig später meldete sich Horst selbst zu Wort und schilderte, warum er derzeit nur mit Gehhilfe unterwegs ist. Der Auslöser war kein Drehunfall und auch kein Sturz auf dem roten Teppich, sondern ein Moment beim Gassigehen mit seiner Hündin Gucci.
Auf Instagram berichtete Horst, dass ihn nach seinem Auftritt viele Nachfragen erreicht hätten. „Einige wollten wissen, was passiert ist“, sagte Jochen Horst laut t-online.de. Dann schilderte er den Vorfall genauer: Beim Spaziergang wollte er mit Gucci eine Straße überqueren, als die Hündin plötzlich erschrak.
Die lange Leine wickelte sich dabei um seine Beine. Als er versuchte, einen großen Schritt zu machen, um das Tier nicht zu treten, blieb er hängen, knickte um und stürzte. Direkt danach habe er einen stechenden Schmerz gespürt und schnell gemerkt, dass etwas nicht stimmte.
Bänderriss setzt den Schauspieler wochenlang außer Gefecht
Die Diagnose fiel danach eindeutig aus: Bänderriss im rechten Bein. Wie Bild berichtet, wird Jochen Horst deshalb mehrere Wochen pausieren müssen. Für den Schauspieler kommt das zu einem heiklen Zeitpunkt, denn eigentlich stand bereits eine neue Produktion an. Diese wird er nun wohl absagen müssen.
Trotz des Ärgers bleibt sein Ton ruhig. Sein knapper Kommentar zu der Lage: „Es ist, wie es ist.“ Auch bei seinem Auftritt in Köln war sichtbar, wie sehr ihn die Verletzung im Alltag einschränkt. Die Krücke wurde an diesem Abend zu seinem ständigen Begleiter.
Hündin Gucci hat eine schwere Vergangenheit
Besonders wichtig ist Horst, dass niemand seiner Hündin die Schuld gibt. Gucci lebt seit 2025 bei ihm und seiner Frau Tina, nachdem sie zuvor bereits mehrere Vorbesitzer hatte. Die sechsjährige spanische Wasserhündin kam über eine Tierschutzorganisation nach Deutschland und soll zuvor sogar in einer Tötungsstation gelandet sein.
Laut den vorliegenden Informationen gilt sie bis heute als sehr schreckhaft und reagiert empfindlich auf laute Geräusche oder hektische Bewegungen. Genau diese Angst wurde beim Spaziergang offenbar zum Auslöser des Sturzes. Für Horst ist klar, dass hinter ihrem Verhalten keine Aggression steckt.
Jochen Horst macht Gucci keine Vorwürfe
Trotz Schmerzen, Krücken und der Zwangspause steht für den Schauspieler fest, dass er seine Entscheidung für den Tierschutzhund nicht bereut. Er betont, Gucci habe schon viel erlebt und brauche vor allem Geduld, Sicherheit und Vertrauen. Auch der Name der Hündin hat eine persönliche Geschichte.
Als sie in die Familie kam, hatte sein Sohn Chazz gerade seinen ersten Exklusiv-Vertrag mit Gucci in Mailand. Während Horst nun auf seine Genesung hofft, läuft für seine Hündin der Alltag offenbar ganz normal weiter. In seinem Beitrag schrieb er dazu mit Humor, Gucci gehe es blendend und sie wundere sich nur über die ganze Aufregung.