Schauspielerin Esther Schweins hat in den vergangenen Jahren mehrere dramatische Einschnitte erlebt, die ihr Leben grundlegend verändert haben. Besonders der Tod ihres Partners Lorenzo im Jahr 2017 traf sie und die gemeinsame Familie tief.

Dennoch gelingt es der Künstlerin, inmitten der Trauer auch Momente der Dankbarkeit zu sehen. Diese Schicksalsschläge musste die „Let's Dance“-Kandidatin von 2026 schon verkraften.

Esther Schweins verliert Partner Lorenzo an Darmkrebs

2006 lernte Esther Schweins ihren späteren Mann Lorenzo kennen, zwei Jahre später zog sie zu ihm nach Mallorca. Dort arbeitete er als Bio-Bauer und Pferdewirt, gemeinsam bekamen sie zwei Kinder. 2017 starb Lorenzo im Alter von nur 53 Jahren an Darmkrebs.

Noch heute ringt die Schauspielerin mit diesem Verlust. „Dass er nicht mehr da ist und die Kinder aufwachsen sieht, das ist ein Schicksal, das wir mit vielen anderen Familien teilen“, sagte sie im Gespräch mit der „Bunte“. Gleichzeitig beschreibt sie, dass gerade diese Extremerfahrung sie und die Kinder innerlich gefestigt habe.

Große Trauer als unerwartete Kraftquelle

Trotz des tiefen Schmerzes versucht Esther Schweins, dem Erlebten auch eine andere Seite abzugewinnen. „Heute kann ich sagen, dass diese Schwellenerfahrung, die große Trauer, uns aber auch stark gemacht hat“, erklärte sie der „Bunte“.

Besonders dankbar sei sie für die intensive Zeit, die der Familie noch blieb, nachdem klar war, dass Lorenzo sterben würde. „Es war eine große Gnade, dass wir noch Zeit miteinander verbringen konnten – in dem Wissen, dass diese Zeit endet“, so die Schauspielerin.

Lebensgefahr für Tochter Mina auf Mallorca

Schon vor dem Tod ihres Partners musste Esther Schweins um das Leben ihrer Tochter bangen. Ihre damals dreijährige Mina erlitt auf Mallorca einen rund 20 Minuten andauernden Fieberkrampf. Im Krankenhaus verschlechterte sich der Zustand des Kindes dramatisch: hohes Fieber, stark erhöhte Entzündungswerte, aber zunächst ohne erkennbare Ursache.

Im Interview mit der „Bunte“ schilderte Schweins, sie habe wie in Trance Begriffe wie „Tumore, Sepsis“ ausgesprochen. Schließlich stellte sich heraus, dass Mina an einer beginnenden Blutvergiftung in Kombination mit einem multiresistenten Keim litt. Nach intensiver Behandlung konnte sich das Mädchen erholen.

Tsunami-Drama auf Sri Lanka prägt ihr Leben

Bereits Ende 2004 war Esther Schweins mit ihrer Mutter Lieselotte in ein lebensbedrohliches Naturereignis verwickelt. Während eines Urlaubs auf Sri Lanka wurden die beiden Frauen von dem verheerenden Tsunami erfasst, bei dem Hunderttausende Menschen starben.

„Es ist ein Wunder, dass wir noch leben, dass wir dieses Drama überlebt haben“, erinnerte sie sich später im Gespräch mit „Bild am Sonntag“. Mutter und Tochter wurden mehrere Hundert Meter von den Wassermassen mitgerissen, Lieselotte erlitt dabei einen Herzinfarkt. Einheimische brachten sie in ein nahegelegenes Krankenhaus – dieser Einsatz rettete den beiden das Leben.