Die TV-Welt trauert um Ben Jones. Der Schauspieler und frühere Politiker starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren an einem Herzinfarkt. Wie Variety berichtet, teilte seine Ehefrau Alma Viator die Nachricht in einem Facebook-Post mit. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das Jones mit seinem Hund zeigt.

Für viele Fans bleibt er vor allem als Cooter Davenport aus „Ein Duke kommt selten allein“ in Erinnerung, doch sein Lebensweg reichte weit über die Kultserie hinaus. Auch politisch schrieb er später ein eigenes Kapitel.

Alma Viator nimmt Abschied von ihrem Ehemann

Alma Viator schilderte den Tod ihres Mannes auf sehr persönliche Weise. „Ich habe heute die Liebe meines Lebens verloren. Ben starb an einem schweren Herzinfarkt“, schrieb sie in ihrem Statement. Sie ergänzte, dass er zu Hause in seinem Lieblingssessel geruht habe und darauf gewartet habe, dass die Atlanta Braves gegen die New York Yankees spielen.

In ihrem Nachruf beschrieb sie sein Leben als reich und erfüllt. Zudem betonte sie, wie sehr er geliebt wurde und wie groß der Verlust nun für Familie, Freunde und Weggefährten ist.

Ben Jones prägte 142 Folgen als Cooter Davenport

In der Kultserie „Ein Duke kommt selten allein“ spielte Ben Jones den Mechaniker Cooter Davenport, eine enge Bezugsperson des Duke-Clans in Hazzard County. Er war in 142 Episoden zu sehen und stand dabei mit Tom Wopat, John Schneider, Catherine Bach, Denver Pyle, Sorrell Booke und Waylon Jennings vor der Kamera.

Die Serie lief von 1979 bis 1985 über sieben Staffeln und machte viele ihrer Darsteller zu festen Größen im US-Fernsehen. Jones kehrte später auch für die Filme zur Serie aus dem Jahr 1997 und 2000 zurück.

Tom Wopat würdigt seinen früheren Kollegen

Auch Tom Wopat meldete sich nach der Todesnachricht mit warmen Worten. „‚Ein Duke kommt selten allein‘ hat heute einen weiteren wichtigen Teil seiner Besetzung verloren. Ben Jones war ein guter Freund und ein leidenschaftlicher Verfechter all dessen, was wir in der Unterhaltungsbranche im besten Sinne geben können“, so Tom Wopat via Instagram.

Weiter schrieb er, dass Jones sehr fehlen werde. Seine Zeilen zeigen, welchen Stellenwert der Schauspieler innerhalb des Ensembles hatte. Für viele Kollegen war er nicht nur Serienpartner, sondern auch ein enger Freund.

Vom Serienstar in den US-Kongress

Neben seiner Schauspielkarriere verfolgte Ben Jones auch politische Ziele. 1988 kandidierte er in Georgia für den Kongress und gewann den Sitz im vierten Wahlbezirk mit deutlichem Vorsprung. 1990 wurde er wiedergewählt und gehörte damit zwei Amtszeiten lang dem Repräsentantenhaus an. Vier Jahre später verlor er seinen Sitz nach einer Neuordnung der Wahlkreise und unterlag anschließend Newt Gingrich.

Sein Tod trifft Fans der Serie besonders hart, auch weil schon im Vorjahr sein früherer Co-Star Rick Hurst gestorben war. Damit verliert das Ensemble erneut ein prägendes Gesicht.