Die Trauer um Achim Wolff ist groß: Der Schauspieler ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Bestätigt wurde die Nachricht von seiner Ehefrau Rita Feldmeier gegenüber „SuperIllu“, zudem hatte seine Künstleragentur den Abschied bereits auf Instagram öffentlich gemacht.

Dort hieß es: „Wir trauern um unseren Schauspieler Achim Wolff, der am 7. Juli 2026 nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben ist", so seine Agentur.

Achim Wolff starb am 7. Juli im Kreis seiner Familie

Mit dem Tod von Achim Wolff verliert die deutsche Schauspielszene ein vertrautes Gesicht aus Theater, Film und Fernsehen. Seine Agentur erinnerte in ihrem Nachruf auch an seinen langen Weg durch die Theaterlandschaft der DDR und an seine spätere Arbeit in Berlin.

Nach der Wende fand er eine künstlerische Heimat unter anderem am Theater am Kurfürstendamm und am Schlossparktheater. Dort blieb er über viele Jahre präsent und stand regelmäßig in großen Bühnenproduktionen. Auch als Regisseur arbeitete er, etwa am Brandenburger Theater sowie später mit Inszenierungen am Hans Otto Theater.

Achim Wolff wurde mit „Salto Postale“ einem breiten Publikum vertraut

Sein Fernsehdebüt gab Wolff bereits 1960 im Film „Toter Winkel“, sein Kinodebüt folgte 1961 mit „Die Liebe und der Co-Pilot“. Im Lauf seiner Karriere wirkte er in mehr als 100 Kino- und TV-Produktionen mit.

Besonders eng bleibt sein Name mit der Rolle des Rudi Reschke verbunden. Diese spielte er in „Salto Postale“ von 1993 bis 1996 sowie später auch in „Salto Kommunale“ und „Salto Speziale“ an der Seite von Wolfgang Stumph.

Bühne, Serien und Kinderfernsehen prägten seine lange Laufbahn

Neben seinen Film- und Fernsehrollen war Achim Wolff ein Mann des Theaters. Am Berliner Friedrichstadtpalast spielte er in Inszenierungen wie „Warten auf Godot“ und „Woyzeck“. Große Präsenz zeigte er auch in „Pension Schöller“, wo er seit 1997 mehr als 800 Mal den Philipp Klapproth verkörperte.

Dazu kamen Gastrollen in Serien wie „Polizeiruf 110“, „In aller Freundschaft“ oder „Ella Schön“. Jüngeren Zuschauern war er zudem als Weihnachtsmann aus der KiKA-Reihe „Beutolomäus“ vertraut, die er von 2005 bis 2012 spielte.

Zuletzt stand Achim Wolff 2025 mit Rita Feldmeier auf der Bühne

Auch in seinen letzten Jahren blieb Wolff dem Publikum verbunden. Zuletzt war er 2025 im Sommertheater der Beelitzer Festspiele zu sehen, wo er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rita Feldmeier auftrat.

Damit endete seine lange Laufbahn dort, wo er sich über Jahrzehnte am wohlsten fühlte: auf der Bühne und vor Zuschauern. Sein Werk reicht von DEFA-Filmen über ZDF-Serien bis zu Theaterklassikern. Vor allem als Rudi Reschke und als Weihnachtsmann in „Beutolomäus“ wird Achim Wolff vielen in Erinnerung bleiben.