Die Nachricht vom Tod von Hal Williams löst große Trauer aus. Der US-Schauspieler, der über viele Jahre in beliebten Fernsehserien mitwirkte, ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Wie seine Managerin Zna Portlock Houston unter anderem gegenüber „TMZ“ bestätigte, starb Williams am 15. Juli in einem Haus in Rancho Mirage in Kalifornien. Als Todesursache wurden natürliche Ursachen genannt.
Der Darsteller galt über Jahrzehnte als feste Größe im amerikanischen Fernsehen und war für viele Zuschauer mit klassischen Sitcoms und markanten Nebenrollen verbunden.
Hal Williams starb in Kalifornien
Nach Angaben seiner Managerin war Hal Williams zuletzt krank. Vor gut zwei Wochen habe sich der Schauspieler nach einem Wiedersehen mit seinen früheren „Sanford and Son“-Kollegen in Ohio müde gefühlt. Weitere Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht genannt. Mit seinem Tod endet eine lange Karriere, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte und ihn zu einem vertrauten Gesicht des US-Fernsehens machte.
Officer Smitty Smith machte ihn vielen bekannt
Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit der Sitcom „Sanford and Son“. Dort spielte Hal Williams in 22 Folgen Officer „Smitty“ Smith, den Partner von Officer „Hoppy“ Hopkins, der von Howard Platt verkörpert wurde. Die Rolle machte ihn bei einem breiten Publikum beliebt. Williams war dabei Teil einer Serie, die bis heute als fester Bestandteil der US-TV-Geschichte gilt.
Lester Jenkins in „227“ prägte eine ganze Serienphase
Eine weitere wichtige Station seiner Laufbahn war die NBC-Sitcom „227“. Zwischen 1985 und 1990 spielte Hal Williams dort Lester Jenkins. Die Serie erzählte vom Alltag einer Hausgemeinschaft und schaffte es auf fünf Staffeln mit 116 Folgen.
Auch Kino und spätere TV-Rollen gehörten zu seiner Karriere
Neben seinen bekannten Sitcom-Auftritten stand Hal Williams auch für zahlreiche weitere Produktionen vor der Kamera. Er war unter anderem in „On the Rocks“, „Die Waltons“, „Private Benjamin“ und „Ein Vater für zwei“ zu sehen.
Seine letzte Rolle im Fernsehen hatte er im Remake von „Matlock“. Auch im Kino war er präsent, etwa in „Hardcore“ und „The Rookie“. Damit hinterlässt Williams ein umfangreiches Werk, das sowohl das Fernsehen als auch den Film umfasst und vielen Fans in Erinnerung bleiben dürfte.