Tanja Wedhorn ist super erfolgreich. Im Laufe ihrer Karriere stand die Schauspielerin in fast 50 Produktionen vor der Kamera, darunter die Telenovela „Bianca - Wege zum Glück“, mit der ihr 2004 der Durchbruch gelang. Seit 2017 wirkt Tanja Wedhorn in einer Hauptrolle der Serie „Praxis mit Meerblick“ mit. Karrieretechnisch läuft es also gut für die schöne Blondine.
Tanja Wedhorn litt früher an Magersucht
Bevor ihr der große Durchbruch gelang, musste Tanja Wedhorn aber noch durch unschöne Zeiten hindurch. Sie litt früher an Magersucht, die Krankheit kam, bevor sie ins Rampenlicht trat.
„Ich habe Ballett und rhythmische Sportgymnastik gemacht, und dafür muss man schlank sein“, erzählte sie der Zeitschrift „Bunte“. Der ständige Druck, dünn zu sein, führte bei Tanja Wedhorn zur Magersucht.
„Ich hatte ein lebensgefährliches Ideal und bin so in die Magersucht gerutscht. Ich konnte nachts nicht einschlafen vor Aufregung, wie viel ich wohl am nächsten Tag abgenommen habe. Irgendwann ekelte ich mich vor dem Essen, eine Gewichtszunahme von 20 Gramm war schon eine Katastrophe“, schilderte sie ihre Erfahrungen im Interview.
Schließlich merkte sie, dass sie professionelle Hilfe brauchte und suchte diese in einer Klinik. Heute hat Tanja Wedhorn ihr Gewicht im Griff und betont, dass sie für ihr Aussehen nichts mehr aufs Spiel setzen würde: „Ich bin nicht mehr bereit, mir mein Leben von vermeintlichen Schönheitsidealen verderben zu lassen.“
Heute geht es Tanja Wedhorn wieder gut
Mittlerweile setzt Tanja Wedhorn auf einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil, dabei gibt es Dinge, die ihr besonders guttun: „Sport tut mir wahnsinnig gut! Eine Stunde Joggen oder Schwimmen, um den Kopf frei zu kriegen und dann Sauna. Wenn es mal eine Nacht gibt, wo ich wach bin und der Kopf rattert, nehme ich Stift und Zettel und schreibe die Dinge einfach auf. Danach kann ich weiterschlafen“, erklärte sie der „Augsburger Allgemeinen“.
Vor allem ihr Optimismus trägt die Schauspielerin durchs Leben: „Ich bin grundoptimistisch und fröhlich. Ich hadere selten und wenn es mich doch mal ein bisschen erwischt, ist mein Mann da, der sehr positiv durchs Leben geht und mich wieder einfängt.“