Sängerin Stefanie Heinzmann hat über eine Phase gesprochen, die sie nach ihrem frühen Aus bei „The Masked Singer“ tief traf. Im SWR3-Podcast „Talk mit Thees“ schilderte die 37-Jährige, wie stark sie das Ende ihres Auftritts in der ProSieben-Show belastete. Für das Publikum war ihre Identität zunächst ein Rätsel, weil ihre Stimme deutlich verfremdet wurde. Als sie dann direkt in der ersten Sendung ausschied und demaskiert wurde, folgte für Heinzmann ein emotionaler Absturz, der selbst ihr nahes Umfeld irritierte.
Stefanie Heinzmann spricht über drei Tage voller Tränen
„Ich habe wirklich nur geweint und dann bin ich nach Hause und dann habe ich wirklich drei Tage durchgehend geweint“, sagte Stefanie Heinzmann im Podcast. Die Musikerin machte deutlich, dass sie ihre heftige Reaktion damals selbst kaum einordnen konnte. Gerade weil der Auftritt in einer Unterhaltungsshow stattfand, habe ihr Umfeld nicht verstanden, warum sie das so mitnahm. Für Heinzmann war der Moment jedoch mehr als nur ein TV-Aus. Hinter der Maske zu stehen und kurz darauf vor großem Publikum erkannt zu werden, traf sie deutlich stärker, als sie erwartet hatte.
Dalmatiner-Maske und verstellte Stimme
Ihr Auftritt blieb vielen auch wegen der stark veränderten Stimme in Erinnerung. Genau das machte die Rolle in der Show eigentlich besonders reizvoll: Das Publikum sollte nicht erkennen, wer singt. Für Heinzmann endete dieses Spiel jedoch schon nach der ersten Ausgabe. Dass sie als erste Kandidatin gehen musste, traf sie nach eigenen Worten unerwartet hart. Die Reaktion darauf war so intensiv, dass sie noch lange nachwirkte.
Rückkehr 2024 brachte inneren Frieden
Heute bewertet Heinzmann das Erlebnis anders. Im Podcast sagte sie, dass sie inzwischen „super klar“ damit komme. Ein wichtiges Zeichen dafür war ihre Rückkehr in die Show im Jahr 2024. Damals trat sie noch einmal als Gast unter der Maske des „Mysteriums“ auf, einer Figur mit wöchentlich wechselnden Prominenten. Nach diesem Auftritt wurde sie erneut erkannt, doch diesmal war die Situation für sie eine andere. Die Rückkehr wirkte wie ein persönlicher Abschluss mit einem Kapitel, das sie zuvor lange verletzt hatte.