Bruni Löbel starb mit 85 Jahren in Mühldorf am Inn. Die Schauspielerin bleibt als Frau Rabe aus „Ich heirate eine Familie“, Oma Herta aus „Forsthaus Falkenau“ sowie mit ihrer Theaterlaufbahn in Erinnerung. Wir blicken zurück.
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Bruni Löbel ging im Alter von 85 Jahren von uns. Die Schauspielerin starb am 27. September 2006 in einem Krankenhaus in Mühldorf am Inn. Über viele Jahrzehnte zählte sie zu den prägenden Gesichtern auf Bühne, Leinwand und im Fernsehen.
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Vielen Zuschauern bleibt sie als Frau Rabe aus „Ich heirate eine Familie“ in Erinnerung, später auch als Oma Herta aus „Forsthaus Falkenau“. Ihr Tod markierte das Ende einer langen Laufbahn, die schon in jungen Jahren begann und sie von frühen Filmrollen bis zu späten Fernsehauftritten begleitete.
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Der Weg der Darstellerin beginnt früh. Als Tochter eines Fabrikanten sammelte Bruni Löbel schon als Jugendliche erste Theatererfahrungen. Mit 15 Jahren stand sie in Chemnitz in Molières „Der eingebildete Kranke“ auf der Bühne. Trotz familiärer Widerstände zog es sie wenig später nach München.
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1939 folgte ihre erste Filmrolle in der Ufa-Verfilmung „Heimatland“ von Nico Dostal. Im selben Jahr debütierte sie bei den Marburger Festspielen als Hermia in Shakespeares „Sommernachtstraum“. Schon in den 1940er Jahren übernahm Bruni Löbel Hauptrollen in Ufa-Filmen und hielt gleichzeitig am Theater fest.
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Im Film wurde Bruni Löbel oft als „muntere Naive“ besetzt, mit diesem Bild haderte sie jedoch. Ihren größten künstlerischen Halt fand sie auf der Bühne, die sie ihr Leben lang begleitete. Mit Heinz Rühmann feierte sie in „Der Mustergatte“ einen großen Erfolg und stand mehr als 600 Mal mit ihm auf deutschsprachigen Bühnen.
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Auch mit Joseph Cotten, Robert Cunningham und Montgomery Clift arbeitete Bruni Löbel zusammen. Vor allem in München trat sie besonders gern auf und erhielt dort viel Zuspruch von der Kritik.
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Einem breiten Fernsehpublikum wird sie vor allem durch Serienrollen vertraut. In „Ich heirate eine Familie“ spielte sie die Haushälterin Frau Rabe und gewann damit große Beliebtheit. Später nahm das Fernsehen immer mehr Raum in ihrer Arbeit ein, obwohl sie Bühnenrollen nur ungern absagte.
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Der direkte Kontakt zum Publikum blieb für sie wichtig. Gerade deshalb hielt sie auch in späteren Jahren am Theater fest. München blieb dabei ein zentraler Ort ihres Schaffens, an dem sie besondere Erfolge feierte und immer wieder auftrat.
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In ihren letzten Berufsjahren prägte vor allem „Forsthaus Falkenau“ ihr Bild beim Fernsehpublikum. Dort spielte sie Oma Herta. Vor ihrem Tod kündigte sie bereits an, aus der Serie aussteigen zu wollen.
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„Am Anfang war ich der Mittelpunkt. Ich habe die Kinder huckepack getragen und ins Bett gebracht. Aber jetzt sind sie alle erwachsen geworden. Und nur Petersilienbeilage zu sein, lag mir noch nie“, so Bruni Löbel laut „Spiegel“.
Bruni Löbel starb mit 85 Jahren in Mühldorf am Inn. Die Schauspielerin bleibt als Frau Rabe aus „Ich heirate eine Familie“, Oma Herta aus „Forsthaus Falkenau“ sowie mit ihrer Theaterlaufbahn in Erinnerung. Wir blicken zurück.