Annemarie Wendl prägte als Else Kling über Jahrzehnte die „Lindenstraße“. 2006 starb sie im Alter von 91 in München. Wir blicken zurück und klären ihre Todesursache.
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Annemarie Wendl starb am 3. September 2006 im Alter von 91 Jahren in ihrer Wohnung in München-Schwabing an Herzversagen, wie ihre Familie laut „Stern“ bekannt gab. Die Schauspielerin gehörte seit dem Start der „Lindenstraße“ 1985 zum festen Ensemble der Serie und blieb vor allem als Else Kling im Gedächtnis.
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Kurz zuvor ihrem Tod hatte sie sich bereits aus der Serie zurückgezogen. Die Gesundheit der TV-Ikone war in ihren letzten Jahren vor ihrem Tod stark angegriffen.
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Im Dezember 2005 gab Wendl ihren Abschied aus der „Lindenstraße“ aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Ein Schlaganfall lag damals bereits hinter ihr, außerdem litt sie in ihren letzten Jahren unter Lungenentzündungen und Halswirbelproblemen, so der „Spiegel“. Eine geplante Gastrolle im „Tatort“ kam nicht mehr zustande.
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Im Sommer 2006 sagte sie der „Neuen Post“: „Ich weiß, dass ich bald sterben werde.“ Seit ihrem Ausstieg ging es ihr zusehends schlechter. Sie lebte zuletzt zurückgezogen in München, wo sie wenige Monate nach ihrem Serientod auch im wirklichen Leben starb.
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Mit Schürze, Putzeimer und scharfem Ton wurde Annemarie Wedl als Else Kling zu einer der markantesten Figuren der TV-Geschichte. Vom 8. Dezember 1985 an mischte sie sich als neugierige, strenge und konservative Hausmeisterin in das Leben ihrer Nachbarn der „Lindenstraße“ ein.
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Gemeinsam mit ihrem Ehemann Egon lebte Else im Haus Nummer 3 und kontrollierte Hausflure, Briefkästen und das Verhalten der Hausgemeinschaft. Insgesamt stand Wendl in 712 Folgen vor der Kamera. Für viele Zuschauer war Else Kling über mehr als 20 Jahre eine der prägenden Figuren der Vorabendserie.
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In Folge 1069 mit dem Titel „Abschied und Ankunft“, ausgestrahlt am 28. Mai 2006, erhielt Else Kling einen ungewöhnlichen Abschied. Die Figur blieb allein in ihrer Wohnung, sah alte Fotoalben durch und schaltete um 18.50 Uhr den Fernseher ein, um ihre Lieblingsserie zu sehen: die „Lindenstraße“.
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Dann hörte Else eine Stimme, gesprochen von Serienerfinder Hans W. Geißendörfer, und ging zur Tür ins helle Licht hinaus. Selbst in dieser Szene beschwerte sich Else noch darüber, dass sie ihre Lieblingsserie nicht zu Ende sehen konnte. Nur gut drei Monate später starb auch Wendl.
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Geboren wurde Annemarie Wendl am 26. Dezember 1914 im oberbayerischen Trostberg. Ihre Ausbildung absolvierte sie in Berlin bei Lucie Höflich. Lange vor ihrem späten Fernseherfolg hatte sie bereits eine umfangreiche Theaterkarriere mit klassischen Frauenrollen aufgebaut.
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In den siebziger Jahren arbeitete sie mit Rainer Werner Fassbinder, außerdem spielte sie 1978 in Wolfgang Petersens „Schwarz auf Weiß wie Tage und Nächte“. Auch in der Werbung blieb sie als Else Kling präsent: Ihr Satz „Wenn’s schee macht“ aus einem Buttermilch-Spot blieb haften.
Annemarie Wendl prägte als Else Kling über Jahrzehnte die „Lindenstraße“. 2006 starb sie im Alter von 91 in München. Wir blicken zurück und klären ihre Todesursache.