Dennis Haskins ist tot. Der US-Schauspieler starb im Alter von 75 Jahren, wie sein Sprecher US-Medien mitteilte. Millionen Zuschauer kannten ihn als Schuldirektor Richard Belding aus „California High School – Pausenstreß und erste Liebe“, im Original „Saved by the Bell“. Zur Todesursache wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Dennis Haskins spielte Mr. Belding über mehr als ein Jahrzehnt
Seine prägendste Rolle begann nicht erst mit „California High School“. Zunächst spielte Haskins den Schuldirektor in der Disney-Channel-Serie „Good Morning, Miss Bliss“. Nach einer Staffel wurde das Format umgebaut und lief von 1989 bis 1993 bei NBC als „Saved by the Bell“ weiter.
Auch in der Fortsetzung „Saved by the Bell: The New Class“ war er von 1993 bis 2000 wieder als Belding zu sehen. Ein letztes Mal verkörperte er den Direktor im Februar 2015 in der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ in einem Sketch mit mehreren früheren Serienstars.
Agent Jay Schachter würdigte den Schauspieler persönlich
Zum Tod des Schauspielers äußerte sich sein langjähriger Agent Jay Schachter. „Es ist ein tragischer Verlust. Alle liebten Mr. Belding, und wir, die das Glück hatten, Dennis persönlich zu kennen, liebten ihn noch mehr“, so Schachter laut t-online. Er habe Haskins mehr als 20 Jahre vertreten.
Schachter beschrieb ihn zudem als Menschen, der sich viel Zeit für sein Publikum nahm. Angaben dazu, wann und wo Haskins genau starb, wurden zunächst nicht veröffentlicht. Öffentlich bekannt war bis zu seinem Tod auch keine konkrete schwere Erkrankung.
Karaoke-Bar in Tennessee nannte eine Parkinson-Erkrankung
Ein weiterer persönlicher Ort im Leben des Schauspielers war die Karaoke-Bar Dimples in Tennessee. Dort galt Haskins nach Angaben des Lokals als feste Größe, sang regelmäßig, traf Fans und machte Selfies.
In einem Instagram-Nachruf hieß es außerdem, er habe acht Jahre lang gegen Parkinson gekämpft und die Krankheit bewusst nicht öffentlich gemacht, weil er die Aufmerksamkeit nicht gewollt habe, wie n-tv berichtet. Die Erkrankung war zuvor nicht bekannt. Manche Gäste hätten ihn in der Bar sogar für den Besitzer gehalten.
Von „Ein Duke kommt selten allein“ bis „Mad Men“
Neben seiner Serienfigur arbeitete Haskins über Jahrzehnte in Film und Fernsehen. Sein erster TV-Auftritt war 1979 in „Ein Duke kommt selten allein“. Später spielte er unter anderem in „Mad Men“, „New Girl“, „It’s Always Sunny in Philadelphia“ und in Seth MacFarlanes Film „A Million Ways to Die in the West“ aus dem Jahr 2014.
An der University of Tennessee at Chattanooga spielte er ein Jahr lang Basketball; 2000 ehrte ihn die Hochschule als herausragenden Absolventen. Als Musiker trat er zudem vor US-Soldaten auf, unter anderem im Kosovo, in Bosnien und in Afghanistan. Er hinterlässt seinen Sohn Dustin.
Quellen: t-online, n-tv, Promiflash, KI-unterstützt