Reality-Star und Fitnessinfluencerin Edda Pilz steht plötzlich ohne ihr langjähriges Fitnessstudio da. Die 25-Jährige veröffentlichte ein Video aus dem Auto, in dem sie weinend von der fristlosen Kündigung ihrer Mitgliedschaft berichtet. Nach vier Jahren in einem Studio der Kette John Reed sei ihre Karte zunächst gesperrt worden, später habe sie die Kündigung per Post erhalten. Dazu kommt ein Hausverbot, das für alle Studios der Kette gelten soll. Besonders brisant: Laut dem Schreiben droht ihr eine hohe Vertragsstrafe, falls sie das Verbot missachtet.
Edda Pilz liest Kündigungsschreiben auf Instagram vor
In ihrem Video schildert Edda Pilz ihre Sicht auf den Vorfall sehr deutlich. „Willkommen in Deutschland, wo du aus Neid von einer anderen Frau fristlos im Gym gekündigt wirst, weil sie getriggert von deinen Spiegelbildern war. Danke, John Reed“, schrieb sie zu ihrem Beitrag. Außerdem sagt sie, dass Diskussionen über ihre Spiegelbilder aus ihrer Sicht nicht der eigentliche Kündigungsgrund gewesen seien. So liest sie ihren Followern aus dem Schreiben vor, dass sie am 8. Juli einer Mitarbeiterin nicht nachgekommen sein soll, keine weiteren Spiegelaufnahmen im Studio zu machen.
John Reed bestätigt die fristlose Kündigung
Das Unternehmen widerspricht der Darstellung der Influencerin. Gegenüber RTL erklärte die Fitnesskette: „Sie hat mehrfach gegen unsere Hausordnung verstoßen und wurde im Vorfeld bereits abgemahnt“, so das Unternehmen laut Focus. Welche Verstöße am Ende ausschlaggebend waren, wurde nicht näher ausgeführt. Klar ist jedoch: In den Studio-Regeln ist festgehalten, dass andere Mitglieder auf Aufnahmen nicht erkennbar sein dürfen, auch nicht über Spiegel. Wer Inhalte für Social Media drehen will, braucht demnach vorab eine schriftliche Genehmigung der RSG Group.
Edda Pilz weist frühere Verwarnungen nicht zurück
Frühere Abmahnungen bestreitet die 25-Jährige nach eigener Darstellung nicht, bewertet sie aber als eher geringfügig. So habe sie einmal Ärger bekommen, weil sie auf Socken durch den Flur zu einem Pilates-Kurs gelaufen sei. In einem anderen Fall soll ein Begleiter ein Trainingsgerät verschoben haben. Trotzdem endete die Sache nun mit der fristlosen Kündigung und einem weitreichenden Hausverbot.